Hobelmaschine

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Burghard
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Hobelmaschine

#1

Beitrag von Burghard » 06.03.2017, 16:39

Hallo ,
ich erwäge mir eine kleine Hobelmaschine zuzulegen. Was Gebrauchtes kommt nicht in Frage .
Was haltet ihr von dieser :
http://www.scheppach-holzmaster24.de/Sc ... tergestell
Das ist wohl eine Kittty und ein Auslaufmodell, daher relativ günstig .
Oder diese hier , ist ähnlich der Metabo HC 260:
https://www.holz-metall.info/shop1/artikel8367.htm
Benutzen wollte ich sie für den Gitarrenbau, aber auch um Leisten für kleine Möbel, Bilderahmen etc. zu hobeln.
Jedefalls nicht für große Sachen. Die sehr billigen ( 200 -300 €) sind wohl nicht zu gebrauchen. Oder ?
Gruß
Burghard

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Meik
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Re: Hobelmaschine

#2

Beitrag von Meik » 06.03.2017, 18:27

Das interessiert mich auch ☺

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Re: Hobelmaschine

#3

Beitrag von 12stringbassman » 06.03.2017, 19:25

Hallo Burghard,

wenn Du keine kombinierte Abricht/Dickenhobelmaschine suchst, sondern einen reinen Dickenhobel, könnte die Makita 2012 für Dich interessant sein.

Ich habe hier mal was dazu geschrieben.

Grüße

Matthias
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Re: Hobelmaschine

#4

Beitrag von Burghard » 06.03.2017, 20:39

Vielen Dank Matthias ,
habe ich auch schon dran gedacht . Ausserdem entfällt beim Makita Hobel ja die Fummellei nach dem Messerwechsel.
Allerdings säge ich mir ab und zu Stämme und größere Äste auf und trockne sie. Dann müsste ich diese nach dem trocknen erst mit der Hand abrichten.Es sind immer kurze Stücke, so um einen Meter. Das geht ja gerade noch mit der Hand und hält fit. :D
Heiko Rechs Blog habe ich gelesen und er hat geschrieben das man mit dem Makita auf 1/10 genau hobeln kann.
Record Power und Scheppach haben mir das nicht bestätigen können.
Ich glaube ich tendiere zur Makita. Noch mal drüber schlafen.
Gruß Burghard

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Re: Hobelmaschine

#5

Beitrag von jhg » 06.03.2017, 21:48

In meiner Werkstatt nutze ich fast ausschließlich die Dickenhobelfunktion bei meiner Inca ....

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Re: Hobelmaschine

#6

Beitrag von KNGuitars » 07.03.2017, 08:39

kleiner tipp von mir als hobbytischler: wenn du platz hast vergiss die blechkisten, und hol dir was altes schweres massives
lg klaus

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Re: Hobelmaschine

#7

Beitrag von hatta » 07.03.2017, 09:35

+1
Hätte ich eine eigene wwrkstatt (nicht miete) dann hätte ich schon das ein oder andere schnäpchen in topzustand ergattert, so kann ich mir das aber nicht in die werkstatt stellen. Wenn ich da mal raus muss weis ich jetzt schon nicht wohin mit dem ganzen krempel (whistle)
Gruß
Harald

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Re: Hobelmaschine

#8

Beitrag von Drifter » 09.03.2017, 10:20

Hatta: Gibt es noch die Bahnhofsrestauration?

Wenn nicht, dann schau, dass Du bei der ÖBB dort einen oder mehrere Räume mietest. Da Dein Bahnhof schon umgebaut wurde, wirst Du kaum ausziehen müssen! Info gibt es beim Bahnmeister (Frag mal in Innsbruck bei der Info nach, wer das für Dich ist!)

lG

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Re: Hobelmaschine

#9

Beitrag von hatta » 09.03.2017, 12:04

Guter Tipp, Danke! Leider ist da nix zu machen...
Ich halte sowieso ausschau nach einem Eigenheim (keine Wohnung) mit genügend Wohn und Werkraum..
Gruß
Harald

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Re: Hobelmaschine

#10

Beitrag von Drifter » 09.03.2017, 13:01

Kauf Dir den goldenen Löwen!

(Ist nicht ernst gemeint!)

lG

Norbert

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Re: Hobelmaschine

#11

Beitrag von 12stringbassman » 09.03.2017, 13:55

Burghard hat geschrieben:
06.03.2017, 20:39
Vielen Dank Matthias ,
habe ich auch schon dran gedacht . (...)
Allerdings säge ich mir ab und zu Stämme und größere Äste auf und trockne sie. Dann müsste ich diese nach dem trocknen erst mit der Hand abrichten. Es sind immer kurze Stücke, so um einen Meter. Das geht ja gerade noch mit der Hand und hält fit. :D
Heiko Rechs Blog habe ich gelesen und er hat geschrieben das man mit dem Makita auf 1/10 genau hobeln kann.
Record Power und Scheppach haben mir das nicht bestätigen können. (...)
Hallo Burghard,

um wieder auf das Thema zurückzukommen :? ;)

Ich habe bereits mehrere sägerauhe und durch das Trocknen krumm verzogene Bretter und Bohlen auf diese Art und weise verarbeitungsfertig bekommen.

Dazu habe ich mir für <20€ einen (hölzernen :shock: ) Schrupphobel gekauft. Damit kriege ich sehr schnell die gröbsten Buckel weg. Mit sogenannten "windig sticks" die Planheit prüfen, ggf. mal mit der gehobelten Seite auf die (natürlich plane!) Werkbank legen und schauen ob es noch kippelt. Ein bischen hohl liegen darf es, das macht nix.
Dann vielleicht nochmal kurz mit der langen Rauhbank drüber. Das geht alles schneller, als es sich im ersten Moment anhört.
Es müssen nicht alle Spuren des Schrupphobels verschwunden sein. Diese Seite des Brettes muss nur ohne zu kippeln auf dem Abgabe- und Aufnahmetisch der Hobelmaschine zu liegen kommen.
Dann ab durch die Maschine und beide Seiten mit mehreren Durchgängen plan machen.

Und ja, die Maschine hobelt recht sauber.

Grüße

Matthias
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Re: Hobelmaschine

#12

Beitrag von Burghard » 10.03.2017, 13:55

Hallo Matthias,
erst mal vielen dank für die Beschreibung des Abrichtens . So einen netten alten Schrupphobel habe ich auch vor kurzen von einem Tischler geschenkt bekommen. Das geht wirklich ratzfatz damit.
Ein Stückchen Ahorn habe ich schon mal abgerichte wie du es beschrieben hast. Das hat richtig Spaß gemacht. Anbei ein Bild der beteiligten Hobel. Ja, die Rauhbank ist schon etwas betagt . Aber ich bin ja auch nicht mehr ganz neu. Der Makita Hobel ist bestellt und ich freue mich auf das Teil. Vielen Dank für die zielführende Information.
Gruß Burghard
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Re: Hobelmaschine

#13

Beitrag von Burghard » 15.03.2017, 15:19

Hallo,
um den Bericht abzuschliessen.
Ich habe die Makita Hobelmaschine 2012 NB nun geliefert bekommen und die Auf/Abnahmetische so wie Heiko Rech empfiehlt eingestellt.
Den mit der Hand abgerichteten Halskantel habe ich rechtwinklig und auf 22 mm damit gehobelt. Verschiedene Kanteln danach auch.
Es ergibt ein sehr schöne, glatte Oberfläche, die Abnahme kann man fein dosieren. Hobelschlag ist kaum feststellbar.
Die Maschine ist nicht zu laut und lässt sich noch gut tragen und wegräumen .
Ich bin sehr zufrieden.Für mich die richtige Wahl: Kein altes Bastelmonster, Garantie, schöne Hobelergebnisse, handlich, leise und kein Gefummel beim Messerwechsel.
Dank ans Forum, Burghard

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Re: Hobelmaschine

#14

Beitrag von 12stringbassman » 15.03.2017, 19:16

Hallo Burghard,

es freut mich, dass ich helfen konnte.

Ich habe mir für meine Maschine ein fahrbares Untergestell gebaut, das so hoch ist, dass ich von meiner Werkbank aus auch längere Werkstücke ohne Helfer direkt in die Maschine schieben kann. Auf der anderen Seite kommt dann ein Rollenbock hin.

Grüße

Matthias
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