Standbohrmaschine

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Kai
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Standbohrmaschine

#1

Beitrag von Kai » 18.04.2011, 12:33

Hi,

ich bin locker dabei, mich nach einer geeigneten Standbohrmaschine umzusehen. Nachdem sich mein Westfalia-Bohrständer bestenfalls als Wackel-Dackel für die Heckablage eignet (und ich deswegen spontan die Mechaniklöcher frei Hand(!) gebohrt habe), müßte da schonmal was genaueres her.
Anwendungsgebiet: in erster Linie Mechaniklöcher und Griffbrettmarkierungen (Dots), Bridgebolzen, eventuell noch Klinkenbuchsenaufnahmefachforstnerbohrungen. Also das, was beim Gitarrenbau anfällt.

Ich denke, dafür braucht man nicht unbedingt die größte Profimaschine, aber auf der anderen Seite sollte es auch kein Fabrikschrott sein, mit eierndem Bohrfutter etc...

Gibt es von Eurer Seite aus Produktempfehlungen? Oftmals ist ja eine gute Idee ein etwas solideres Gebrauchtgerät zu erstehen, da ich mich allerdings nicht mit Standbohrmaschinen auskenne (und mit möglichen "Problemstellen" die es zu beachten gilt) käme auch ein neues Gerät in Frage.

Gibt es inzwischen Erfahrungen mit den Güde Maschinen?

Ansonsten gibt es ja grundsätzlich die Bauformen "Säulenbohrmaschine" und "Tischbohrmaschine" - gibt es da schlagende Argumente für oder gegen eine Bauform?

Viele Dank für sachdienliche Hinweise ;-)

Viele Grüße
Kai
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Re: Standbohrmaschine

#2

Beitrag von capricky » 18.04.2011, 12:58

http://cgi.ebay.de/Tischbohrmaschine-Ro ... 1c1afe07a5

Kann ich Dir empfehlen. Ich hatte die Vorgängermaschine und die war schon gut, aber hier gibt es mehr Leistung. Die Rundlaufgenauigkeit war bei meiner 3/100mm an der Spindel gemessen

capricky

... endlich mal kein Bandsägen- oder Oberfräsenthread... ;)
Rotwerk rb18 vario.pdf
(112.65 KiB) 222-mal heruntergeladen

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Re: Standbohrmaschine

#3

Beitrag von fonzarelli » 18.04.2011, 14:05

Hallo,

ich hab so eine Güde Säulenbohrmaschine (GSB25 R+L). Also für supergenaue Bohrungen in Stahl würde ich sie jetzt nicht unbedingt empfehlen, da muss man schon ein paar Preisklassen höher einsteigen, aber für alles was im Gitarrenbau benötigt wird ist die super.
Ich hab mir auch lange überlegt ob ich die Tisch- oder die Säulenvariante nehmen soll. Letztendlich habe ich die Entscheidung zur Säule nicht bereut. Man spart erstens Platz auf der Werkbank und zweitens kann man den erweiterten Verfahrwege des Tisches häufiger brauchen als man denkt.

@capricky: Wie messe ich denn am einfachsten die Rundlaufgenauigkeit?

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Re: Standbohrmaschine

#4

Beitrag von capricky » 18.04.2011, 15:29

fonzarelli hat geschrieben:
@capricky: Wie messe ich denn am einfachsten die Rundlaufgenauigkeit?
Mit einer Messuhr in einem Messuhrenhalter. Die Tastspitze der Messuhr waagerecht gegen die Spindel der Bohrmaschine oberhalb des Bohrfutters ausgerichtet (oder gegen den Kegeldorn der Bohrfutteraufnahme, wenn sich das Futter entfernen läßt). Spindel von Hand drehen und hin- und herwackeln. Bei den Güdes im Baumarkt war das gefühlt schon 3/10mm, ist aber holzbautechnisch nicht wirklich ein Problem

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Re: Standbohrmaschine - Ausladung für Bridgebolzen ausreiche

#5

Beitrag von Fräserfreund » 18.04.2011, 17:23

Wie Kai schreibt, will er die Bohrmaschine auch verwenden, um die Löcher für die Bridgebolzen zu bohren.

Die empfohlene Rotwerk hat lt. der technischen Angaben eine Ausladung von 115mm - zum Vergleich: die kleinste Optimum (Opti B 17) für knapp 370 Euro hat immerhin schon 152mm.

Wegen der kleinen Ausladung ist es mMn unmöglich, die Löcher für die Bridgebolzen zu bohren... zumindest nicht für eine Gitarre in Bauart Paula, SG usw.usw.

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Re: Standbohrmaschine - Ausladung für Bridgebolzen ausreiche

#6

Beitrag von maxinferno » 18.04.2011, 17:44

Fräserfreund hat geschrieben:Wegen der kleinen Ausladung ist es mMn unmöglich, die Löcher für die Bridgebolzen zu bohren... zumindest nicht für eine Gitarre in Bauart Paula, SG usw.usw.
bei einer SG langts gerade so....
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Re: Standbohrmaschine

#7

Beitrag von irgendwer » 18.04.2011, 23:18

Mein Vater hat vor kurzem ne Optimum B17 gekauft, für knapp 300€ neu ist das schon ganz in Ordnung.
Mich würde das Riemen umlegen stören...

Ich halt da eher nach ner gebrauchten Flott, möglichst mit elektronischer Drehzahregelung, Ausschau.
Das ist dann aber schon fast nur für Apparatophile...

Gruss, Max
Irgendwer wird irgendwann irgendwo die Weltherrschaft an sich reissen. Irgendwie klappt das schon. Irgendwelche Leute gibt's irgendwie überall. Irgendeine Idee hat irgendwer schon.

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Re: Standbohrmaschine

#8

Beitrag von fonzarelli » 19.04.2011, 08:54

Den gerne gegebenen Tipp mit der gebrauchten Profimaschine wollte ich auch befolgen habs aber irgendwann aufgegeben, da die Preise für einigermassen gut erhaltene meistens immer noch sehr hoch sind und selbst Maschinen die aussehen als hätten sie beide Weltkriege hautnah miterlebt nicht wirklich billig sind. Da müsste man die Maschine schon vor dem Kauf selbst begutachten können um festzustellen ob von der ursprünglichen Qualität noch viel übrig ist.
Für die Güde hab ich mich, wohl wissend dass ich für den Preis kein Gerät der hohen Maschinenbaukunst erwarten kann, auch wegen der Ausladung entschieden. Die GSB25 hat immerhin schon 220mm, damit kommt man eigentlich überall hin.

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Re: Standbohrmaschine

#9

Beitrag von Kai » 19.04.2011, 09:26

Vielen Dank schonmal für die vielen Tipps!
Das bringt mich auf jeden Fall weiter, bzw. ich halte die Augen offen.

Was hat das mit dem Riemen umlegen auf sich? Muß man da die Geschwindigkeit einstellen, indem man den Antriebsriemen auf ein Rad mit anderem Durchmesser umlegt?

Viele Grüße
Kai
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Re: Standbohrmaschine

#10

Beitrag von capricky » 19.04.2011, 09:26

fonzarelli hat geschrieben:Die GSB25 hat immerhin schon 220mm, damit kommt man eigentlich überall hin.
Dieses Argument ist unschlagbar. Eigentlich braucht man die kleineren Tischbohrmaschinen nicht wirklich, deshalb habe ich meine ja auch verkauft (und wegem Platzmangel). Gut, ich habe ja noch ein "Bohr- und Fräszentrum" ;)

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Re: Standbohrmaschine

#11

Beitrag von fonzarelli » 19.04.2011, 09:32

Ja, zum Umstellen der Geschwindigkeit muss man den Deckel oben öffnen und zwei Riemen umlegen. Das dauert zwar 4-5 Minuten, allerdings muss man das nicht so häufig machen. Wenn man eh nur Holz bohren will, einfach immer auf höchster Drehzahl laufen lassen. Die Geschwindigkeit ist für die Metaller wichtiger.

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Re: Standbohrmaschine

#12

Beitrag von maxinferno » 20.04.2011, 08:50

fonzarelli hat geschrieben: Wenn man eh nur Holz bohren will, einfach immer auf höchster Drehzahl laufen lassen. Die Geschwindigkeit ist für die Metaller wichtiger.
naja ... und für die Holzwerker, die gerne mal einen Forstnerbohrer verwenden? ;)
Durchmesser - Drehzahl; Quelle: Famag
Durchmesser - Drehzahl; Quelle: Famag

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Re: Standbohrmaschine

#13

Beitrag von fonzarelli » 20.04.2011, 09:32

Klar, es gibt immer eine optimale Geschwindigkteit.
Aber mal ehrlich: Wie oft nimmt man Forstnerbohrer mit mehr als 30mm Durchmesser?
Und für die paar Fälle kann man dann auch mal den Riemen umlegen.

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Re: Standbohrmaschine

#14

Beitrag von maxinferno » 20.04.2011, 18:22

fonzarelli hat geschrieben:Klar, es gibt immer eine optimale Geschwindigkteit.
Aber mal ehrlich: Wie oft nimmt man Forstnerbohrer mit mehr als 30mm Durchmesser?
...wahrscheinlich eher selten, wenn man fürs Riemen umlegen 5 min braucht. :D

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Re: Standbohrmaschine

#15

Beitrag von taxman » 01.06.2011, 00:43

Wie sieht es denn bei den günstigen Geräten ( 200,- bis 400,-€) mit der Genauigkeit (wirklich rechter Winkel) und Belastbarkeit aus? Ich denke da grad an eine Schleiftrommel, z.B. Robosander, oder auch an den T-Planer. Habe nämlich auch nur so nen tollen Wackeldackel Bohrständer, der irgendwie selten meinen Befehlen gehorcht.

Langfristig möchte ich mir mal so eine Standbohrmaschine zulegen, will allerdings auch nicht Unsummen ausgeben, 400,- wäre die absolute Schmerzgrenze, eher darunter.

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Re: Standbohrmaschine

#16

Beitrag von fonzarelli » 01.06.2011, 08:35

Also bei meiner Güde passt der rechte Winkel und belastbar ist sie auch. Aber:
Das Bohrfutter ist über eine Konusaufnahme befestigt, d.h. eigentlich nur draufgesteckt. Bei normalen Bohrvorgängen von oben nach unten ist das ganze äusserst stabil da die Aufnahme ja ineinander gepresst wird. Bei seitlichen Kräften wie beim schleifen ist das nicht der Fall und wenn man zu doll drückt kann sich das Bohrfutter lösen und einfach abfallen. Das bedeutet aber nicht, dass man keine Schleiftrommel verwenden kann (ich mach das durchaus) man darf halt nur nicht zu stark drücken, aber das wäre ja auch wiederum schlecht für den rechten Winkel.
Ach ja: Viel mehr Winkelabweichung als durch die Maschine bekomme ich durch dünne Bohrer die sich in hartem, dicken Material ihren eigenen Weg suchen.

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Re: Standbohrmaschine

#17

Beitrag von capricky » 01.06.2011, 08:38

taxman hat geschrieben:Wie sieht es denn bei den günstigen Geräten ( 200,- bis 400,-€) mit der Genauigkeit (wirklich rechter Winkel) und Belastbarkeit aus? Ich denke da grad an eine Schleiftrommel, z.B. Robosander, oder auch an den T-Planer. Habe nämlich auch nur so nen tollen Wackeldackel Bohrständer, der irgendwie selten meinen Befehlen gehorcht.

Langfristig möchte ich mir mal so eine Standbohrmaschine zulegen, will allerdings auch nicht Unsummen ausgeben, 400,- wäre die absolute Schmerzgrenze, eher darunter.
Ich stehe weiterhin zu meiner Empfehlung weiter oben im thread der "großen" Rotwerk RB18 Vario, möchte aber gleichzeitig vor der "kleinen" RB13 warnen, das ist wieder ein "Wackeldackel", ich habe es bei Hornbach getestet. Jetzt ab Juni soll es eine Nachfolgerin geben, die RB14, vielleicht sind da die Mängel abgestellt.

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Re: Standbohrmaschine

#18

Beitrag von Lex Luthier † » 01.06.2011, 12:18

Kai hat geschrieben: Anwendungsgebiet: ... eventuell noch Klinkenbuchsenaufnahmefachforstnerbohrungen.
das wird wegen der Höhe vermutlich nur mit der "Säule" machbar sein - es gibt aber auch diese Radial- Tischmaschinen, bei denen man den Bohrer horizontal arbeiten lassen kann (think)

Erfahrungen damit habe ich keine und was das Einspannen zu diesem Zweck unter die Säulenmaschine anbelangt, könnte man fast einen eigenen thread eröffnen

wollte nur drauf aufmerksam machen

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Re: Standbohrmaschine

#19

Beitrag von capricky » 01.06.2011, 13:59

Ich würde das Ausführen von Klinkenbuchsenbohrungen in Zargen nicht notwendigerweise zum Besitz einer Standbohrmaschine verpflichtend machen. Es geht ja auch einfacher, beispielsweise mit "Pilotbohrung" und einem passenden Zapfensenker, da reicht eine Akkubohrmaschine. Der Spezialfall ist die Telecaster mit ihrer "Spezialbuchse". Ebenso die als Verbesserung angebotene "Elektrosocket" braucht Präzision in der Bohrung. Aber auch da würde mir ein "jig" einfallen

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Re: Standbohrmaschine

#20

Beitrag von Lex Luthier † » 01.06.2011, 19:14

die relativ umständliche Einspannung des Body im ersten Fall will das nur noch unterstreichen

Da es aber als Wunschfeature aufgezählt wurde, wollte ich doch drauf aufmerksam machen

Andererseits, hat man einen "Schraubstock" (am Besten drehbar) der sich auf die Bohrtischauslage montieren lässt, ist man für alle Fälle zukünftig besser gerüstet will ich meinen - aber die Höhe eben dieser Einspannvorrichtung muss man einberechnen wie bei der Auslagetiefe - der Abstand zwischen Bohrerunterseite und Zargenoberkannte nach dem einspannen :|

Als Jig würde ich mir zwei Holzbacken an den Schraubstock basteln, normale Zwischenlagen können hier auch schnell nervig werden, weil man sich bei der Zargenbuchse während dem Einspannen ja ein bisschen an den vertikalen Winkel vortasten muss :)

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Re: Standbohrmaschine

#21

Beitrag von clonewood » 01.06.2011, 19:21

Präzision in der Bohrung. Aber auch da würde mir ein "jig" einfallen
ja....meiner Erfahrung nach wird es genauer, wenn man das Werkstück gegen den drehenden Bohrer schieben kann.....(natürlich alles fest arretiert und zwangsgeführt)

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Re: Standbohrmaschine

#22

Beitrag von capricky » 01.06.2011, 20:24

clonewood hat geschrieben:
Präzision in der Bohrung. Aber auch da würde mir ein "jig" einfallen
ja....meiner Erfahrung nach wird es genauer, wenn man das Werkstück gegen den drehenden Bohrer schieben kann.....(natürlich alles fest arretiert und zwangsgeführt)
Das wäre der Plan gewesen.
Dennoch haben Standbohrmaschinen in der Werkstatt Universalcharakter und ich hätte auch wieder eine, wenn ich denn den Platz hätte, einfach nur so! ;)
Also weg von ot, lasst uns die gesuchte, optimale Maschine im gewünschten Preisbereich finden 8)

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Re: Standbohrmaschine

#23

Beitrag von clonewood » 01.06.2011, 20:57

ok...on topic
Ansonsten gibt es ja grundsätzlich die Bauformen "Säulenbohrmaschine" und "Tischbohrmaschine" - gibt es da schlagende Argumente für oder gegen eine Bauform?
das Argument für / gegen heisst Platz

unter eine Standbohrmaschine stellt man nichts drunter...die Tischbohrmaschine findet wie der Name sagt auf Tischen oder Werkstattkomoden ihren (am besten) festen Platz.....ich habe nicht den Eindruck, dass man mit der Säulenversion Platz spart...

möchte man ein grosses Gerät mit werksseitig sehr grossem Tisch bleibt nur die Stand/Säulenversion......

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Re: Standbohrmaschine

#24

Beitrag von Kai » 01.06.2011, 21:17

Schön, dass der Thread wieder in Schwung kommt ;-)

Bis jetzt ist bei mir noch keine Entscheidung gefallen, ich hab's allerdings auch nicht eilig. Momentan tendiere ich eher zur Güde Säulenbohrmaschine. Ein vergleichbares Modell von Optimum kostet halt mal locker mehr als das doppelte. Und wenn ich bedenke, dass ich bisher ohne stationäre Bohrmaschine die Klampfe zusammenbekommen habe, scheint sich der Mehrpreis für mich jetzt erstmal nicht zu lohnen...
Tja, wenn ich jetzt genau wüßte, dass das Teil eine Anschaffung für's Leben ist und ich es 20 Jahre lang ständig benutze, würde ich ja sofort das teuerere Modell kaufen, aber man weiß es halt nicht... ;-)

Gibt's ein anderes Fabrikat, dass preislich so dazwischen liegt und man sagen kann, dass ist definitiv etwas besser ist als die Güde Maschine? (350-400Eur)

Ich hab mal meinen Nachbarn gefragt (arbeitet in einem metallverarbeitenden Betrieb), der meinte, Säulenbohrmaschinen wären definitiv stabiler in der Aufstellung (im Sinne von: Tisch wackelt oder Verbindung Tischbohrmaschine/Tisch ist nicht richtig stabil), was ich ein Stück weit einleuchtend finde.
Das ist Kunst und war Absicht.

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Re: Standbohrmaschine

#25

Beitrag von clonewood » 01.06.2011, 21:37

Ich hab mal meinen Nachbarn gefragt (arbeitet in einem metallverarbeitenden Betrieb), der meinte, Säulenbohrmaschinen wären definitiv stabiler in der Aufstellung (im Sinne von: Tisch wackelt oder Verbindung Tischbohrmaschine/Tisch ist nicht richtig stabil), was ich ein Stück weit einleuchtend finde.
das finde ich nicht einleuchtend

es hängt sehr vom Tisch und der Befestigung darauf ab..........eine schwere, vollgepackte, stabile Komode wackelt nicht (sofern am Boden alles OK ist :lol: )......bleiben die Bedenken, so gibt es noch die Möglichkeit der Wandbefestigung des Tisches oder der Komode

auf diesen Unterbau kann man sich mit Maschinenschrauben das Gerät befestigen.......was soll da noch wackeln?

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