Was für eine Bandsäge?

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Re: Was für eine Bandsäge?

#26

Beitrag von capricky » 15.11.2010, 09:14

wöcki hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen Tipps bisher. Ich hab noch eine Frage zur Bandführung: ist eine Drei-Rollen-Führung oben und unten wichtig, oder für unsere Zwecke eher zu vernachlässigen?
Ob Rollenführung oder "Klötzerführung" ist auch eine Frage der "Tradition. Bei den "Amis" sieht man Klotzführungen häufiger als Rollenführungen. Meine ist auch klotzgeführt und sägt alles bis an ihre Leistungsgrenze (30mm Alublöcke mit 450Watt Maschinenleistung). Wichtiger als die Art der Führung ist deren Einstellung, die Schärfe des Bandes und die Bandspannung.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#27

Beitrag von 12stringbassman » 15.11.2010, 09:39

'Tschulli'ung!
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Re: Was für eine Bandsäge?

#28

Beitrag von Jonnny » 15.11.2010, 10:49

Hi Markus,

die Klözte/Rollen dürfen nicht mit den Schneidezähnen in Kontakt kommen, die führen nur das 'flache' Teil vom Band. Optimal ist wenn das auch für die grossen Laufrollen der Fall ist. Bei gebrauchten Maschinen sind die häufig 'rund' gelaufen und das Blatt läuft komplett auf das Gummi/Künststoff. Ich bin gespannt auf dass, was Du Dir zulegst.

Jon.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#29

Beitrag von Herr Dalbergia » 16.11.2010, 21:19

Hallo, wurde zwar schon oft geschrieben, aber ich wiederhole es nochmal, weil man es nicht oft genug sagen kann:

Eine Bandsäge ist eine wirklich sehr simpel gebaute Maschine, und das wichtigtse, mit riesen abstand das Wichtigste ist einfach nur, ein scharfes Blatt zu verwenden. Ordentlich gereinigt, geschmiert und eingestellt und mit scharfen Blatt versehen sägt jede Bandsäge recht ordentlich. Wenn man jedoch die Schnitthöhe ausreizen möchte (Böden und Decken aufsägen), und diese Arbeit ordentlich verrichten möchte muß man etwas mehraufwand investieren.

Deswegen würde ich für eine Bandsäge nie mehr als 300 / 400 euro ausgeben, den rest dann in gute Sägeblätter investieren....

Mfg Alex

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Re: Was für eine Bandsäge?

#30

Beitrag von 12stringbassman » 16.11.2010, 22:33

Herr Dalbergia hat geschrieben:Deswegen würde ich für eine Bandsäge nie mehr als 300 / 400 euro ausgeben, den rest dann in gute Sägeblätter investieren....
Jetzt nochmal die Frage an den Fachmann (auch wenn der Zylindermann mich dafür eventuell wieder schimpfen wird):
Würde es sich rentieren, die von mir ein paar Beiträge weiter oben abgebildete Bandsäge herzurichten (sie steht hier einfach so rum und würde mich nix kosten) oder doch besser auf den Schrott damit (z.Zt. ca. 100-140€/to) und was neues her? Es wäre schon ein ziemlicher Umstand, das grüne Monstrum überbaupt vom jetzigen Standort zu mir nach Hause zu verfrachten.
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Re: Was für eine Bandsäge?

#31

Beitrag von wöcki » 16.11.2010, 22:51

Nabend,

gegen das mehr-oder-weniger-highjacken hab ich gerade gar nix. Das hier darf auch gerne eine allgemeine Gedankensammlung zur Bandsägeauswahl werden. Danke schonmal für die Hinweise zur Sägeblattführung. Ich hätte bisher gedacht, dass die Rollenführung "besser" ist weil die meisten Hersteller damit werben eine Rollenführung zu haben.

Markus

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Re: Was für eine Bandsäge?

#32

Beitrag von Herr Dalbergia » 17.11.2010, 17:29

Hallo, was muß man da denn herichten? Blatt drauf einstellen sägen...und der transport, hubwagen, kanthölzer, metallrohre fertisch...vielleicht muß man die beläge noch abrichten, ist aber auch easy going.

Ich würde die sofort nehmen wenn ich nix anderes hätte, und wie schon gesagt, daß blatt macht den schnitt. hat sie ordentlich leistung?
oder ist gar kein motor dran?

mfg alex

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Re: Was für eine Bandsäge?

#33

Beitrag von 12stringbassman » 17.11.2010, 18:44

Die Beläge der Räder sind ausgefranst, unrund und nur noch zur Hälfte da. Die müsste ich also neu machen. Was nimmt man dazu her? Kork? Gummi?

Der Motor ist außerhalb und auf dem Boden festgedübelt und momentan unter einem Haufen Brennholz begraben, denn muss ich erst noch freilegen. Er hat aber schon gut Leistung, wie ich mich erinnern kann. Das letzte Mal dran "gearbeitet" habe ich vor ca. 20 Jahren. Und er läuft.

Die obere Bandführung macht mir Kopfzerbrechen, da hats immer Funken gegeben. Unten ist nur ein ausgefranster Hartholzklotz als "Bandführung" in den Tisch eingelassen.

Weder der jetztige Standort noch der neue sind ebenerdig mit Hubwagen erreichbar. Meine Werkstatt liegt in einem Reihenhaus im Keller :-(
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Re: Was für eine Bandsäge?

#34

Beitrag von Herr Dalbergia » 17.11.2010, 20:08

Hi, wieso nur noch zur hälft? das glas ist halb voll oder halb leer.....wenn noch gut was drauf ist kann man die beläge doch wieder schön glatt und rund schleifen, ansonsten geht kork als auch gummi.

der motor wird einfach über eine motorwippe am gehäuse befestigt, bischen stahlprofile, schweißgerät und eine handvoll schrauben.

bandsägeführung, funken? den blattrücken mal verrunden, bei laufendem blatt eine feile und dann hochschleifen, also hinten nicht an den zähnen.... ;), und die hintere rolle mal reinigen und neu schmieren, so daß sie sich leicht drehen läßt, notfalls mal zu einer dreherei brinegn und neu plan abdrehen lassen.

Reihenhaus keller klingt weniger gut...

mfg alex

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Re: Was für eine Bandsäge?

#35

Beitrag von Herr Dalbergia » 18.11.2010, 19:44

aus aktuellem anlass, eine kaufempfehlung:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 1185wt_984

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Re: Was für eine Bandsäge?

#36

Beitrag von reinhard » 20.11.2010, 16:17

Herr Dalbergia hat geschrieben:
...das Wichtigste ist einfach nur, ein scharfes Blatt zu verwenden....

Deswegen würde ich für eine Bandsäge nie mehr als 300 / 400 euro ausgeben, den rest dann in gute Sägeblätter investieren....

Mfg Alex

woran erkennt man ein gutes Blatt? Hast du dazu vielleicht ein paar Tipps oder eine Bezugsquelle?
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Re: Was für eine Bandsäge?

#37

Beitrag von Herr Dalbergia » 21.11.2010, 03:22

Hallo,

Meiner Meinung nach gute Blätter:

Hema Ikarus, Laguna Kerfmaster, Laguna Resaw-King, Lenox Woodmaster CT, Lenox Trimaster, Spectrum Supply,

Schlechte Blätter:

"Beste Industriequalität original deutscher schwedischer Uddenholm Stahl sehr günstig......"

http://luthiersforum.com/forum/viewtopi ... a&start=25

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Re: Was für eine Bandsäge?

#38

Beitrag von Jonnny » 21.11.2010, 09:39

Hi,

zu diese Empfehlungen möchte ich die Serie 'black super lb' die man beim http://www.holz-metall.info/ bekommen kann. Die Blätter mit der Bezeichnung: "Beste Industriequalität original deutscher schwedischer Uddenholm Stahl sehr günstig......"
finde ich auch suboptimal.

Jon.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#39

Beitrag von gitarrenmacher » 21.11.2010, 13:22

Moin Markus,
Meine Metabo 0633 tut Ihren Dienst bis Mahagonie 100mm (Halskanteln)
Lieber hätte ich eine Scheppach BASATO 3. Die ist modern ausgestattet, lässt sich gut einstellen, hat einen guten Support bei den Ersatzteilen und reicht eventuell auch mal für die Zurichtung von Mandolinendecken/Böden, mit viel Gefühl sägt die bestimmt auch einen halben Stratbody auf.
Wenn du mehr willst, d.h. mal eine Palisanderbohle in Böden zerteilen, musst du zwangsläufig oben ins Regal greifen. Rollendurchmesser ab ca. 500mm, Blattbreite min. 30mm.

Ich habe mir gerade eine ziemlich verwarzte Panhans aus den 1960ern zugelegt, die gerade zerlegt und hoffe sie im Frühjahr wieder zusammenbauen zu können.
die Maschine ist recht handlich mit 400mm Rollendurchmesser, hat aber breite Laufräder für 35mm Bänder und einen 1,8KW Motor. Damit sollten Schnitte durch 220mm Mahagonie möglich sein. Ei e Rollenführung muss erneuert werden und so kostet die Gute mich dann etwa 600,- und 20-30 Stunden Arbeit.

P.S. Korkbeläge für Rollen gibts im Panhans Onlineshop.

Wo richtest du den deine Werkstatt ein? Bist du mit deiner Ausbildung durch?

Grüße
Christian
Munterbleiben
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Re: Was für eine Bandsäge?

#40

Beitrag von wöcki » 21.11.2010, 15:08

Moin Christian,

hab mir die Scheppach mal angesehen. Macht nen guten Eindruck. Was größeres bekomme ich leider nicht in die Werkstatt. Hab zur Zeit nur einen Raum. Also Danke schonmal für den Tip. Gerade die Fahrbarkeit macht sie interessant. Habe gesehen, dass es sogar einen Händler in der Nähe gibt. Werde ich mir also demnächst mal ansehen, denke ich.

Mit der Ausbildung bin ich seit dem Sommer durch. Bin gerade im Gründercoaching und die Werkstatt ist dann im hannoveraner Raum.

Gruß

Markus

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Re: Was für eine Bandsäge?

#41

Beitrag von maxinferno » 21.11.2010, 16:46

:D
Herr Dalbergia hat geschrieben:Hallo,

Meiner Meinung nach gute Blätter:

Hema Ikarus, Laguna Kerfmaster, Laguna Resaw-King, Lenox Woodmaster CT, Lenox Trimaster, Spectrum Supply,

Schlechte Blätter:

"Beste Industriequalität original deutscher schwedischer Uddenholm Stahl sehr günstig......"
Was heißt in diesem Zusammenhang schlechte Blätter?Org. Uddeholm Schwedenstahl ist doch nicht schlecht,vorrausgesetzt die Bänder sind richtig geschliffen und geschränkt(mach ich selbst :D ).Und welche Ikarus Bänder von Hema meinst du,gibts ja viele Unterschiede in ZT,Zahnform ,usw.

Max

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Re: Was für eine Bandsäge?

#42

Beitrag von Herr Dalbergia » 21.11.2010, 18:25

Für Holz ist die Quälität 526 Klauenzahn gemeint, beim hema Ikarus Blatt.

Die Sache ist die, ein normales Bandsägeblatt aus Udedenholm oder Schwedenstahl, gut geschärft und geschränkt sägt natürlich auch hervorragend, die frage ist nur wie lange, also die Standzeit. Und wenn ich mehr Zeit mit Sägeblattwechsel, Einstellen und justieren des Blattlaufs verbringe als mit dem Aufsägen, dann, erts dann lohnt sich der griff nach höherwertigen Blättern.

Hier nochmal, um mißverständissen vorzubeugen: wenn ich einfach nur Gitarren bauen möchte, also Hälse ausssägen usw, dann ist das egal welches Blatt wie lange gut läuft. aber wenn ich, womöglich sehr kostspielige, Werthölzer maßhaltig in engsten Toleranzen mit hohen Querschnitten aufarbeiten muß, würde ich solch ein Nobelblatt empfehlen.

Übrigens hat mich dein Bericht über deine Schäfmaschine dazu gebracht mir sowas auch anzuschaffen, also ich suche gerade, wobei die natürlich teuer sind, aber man findet ja immer wieder mal ein Schnäppchen, braucht halt Geduld...

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Re: Was für eine Bandsäge?

#43

Beitrag von gitarrenmacher » 21.11.2010, 19:16

Na, wo wir schon dabei sind.
Ich habe einen Schiffbauerfreund, der Werthölzer mit Stelit bestückten Blättern aufsägt. Ich bin von der Qualität des Sägeschnittes hin und weg.
Die gibt es ab 25mm Blattbreite. Für meine Metabo habe ich so ein Blatt, aber aufgrund des geringen Rollendurchmessers kann ich es nicht so spannen, dass ich die gesamte Sägehöhe nutzen kann.
ABER! Griffbretter aus Ebenholz, Cocbolo oder anderen Palisandern kann ich damit super glatt und eben auftrennen, bei 1,7mm Sägeschnitt.
Ich hoffe, dass meine PANHANS die Blätter besser nimmt.
So ein Blatt mit ca. 300cm Länge kostet dann aber auch ca. 130,- Euronen. Gutes Equipment kostet halt Geld. Mit den zahnspitzengehärteten Uddeholmblättern bin ich mäßig zufrieden. Sobald man Hölzer mit Mineraleinlagerungen sägt, ist die Standzeit eher bescheiden. Ich werde mal das empfohlene 526er Blatt versuchen.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#44

Beitrag von Herr Dalbergia » 21.11.2010, 19:31

Ja genau so ist das halt. Stelit-Blätter sind schon schön, ich werde mir jetzt mal ein Woodmaster CT mit carbid Stahl von USA schicken lassen, mal schaun ob es da Hema Ikarus übertrifft, wobei beim 3Fachen Preis es daß schon machen sollte. Eventuell gehe ich sogar auf 2" breite. Das Ikarus Blatt ist eine sehr gute Investition, wenn man nur normale Blätter kennt wird man nicht glauben was da aufeinmal möglich ist. Wobei ich momentan Holz zerlege bei welchem sogar das Ikarus versagt, also mir die Standzeit nicht reicht. Und der Zahnabsand beim Ikarus kann für manche Anwendungen zu gering ein. Ist alles aber sowieso nur was für woodjunkies.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#45

Beitrag von gitarrenmacher » 21.11.2010, 19:39

Zurück zum Thema:
die hier ist klasse, bei geringer Austellfläche.
Also Markus, wenn du das liest: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... :MEBIDX:IT

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Re: Was für eine Bandsäge?

#46

Beitrag von irgendwer » 13.02.2011, 13:06

Hallo!

Nachdem hier kurz das Abrichten der Räder erwähnt wurde, kann einer der sich damit auskennt mal kurz umreissen, wie man das macht?

Vielen Dank im Voraus,

Max
Irgendwer wird irgendwann irgendwo die Weltherrschaft an sich reissen. Irgendwie klappt das schon. Irgendwelche Leute gibt's irgendwie überall. Irgendeine Idee hat irgendwer schon.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#47

Beitrag von capricky » 13.02.2011, 14:00

irgendwer hat geschrieben:Hallo!

Nachdem hier kurz das Abrichten der Räder erwähnt wurde, kann einer der sich damit auskennt mal kurz umreissen, wie man das macht?

Vielen Dank im Voraus,

Max

Was meinst Du mit "Abrichten"? Wieder rund machen?
Auf der Drehmaschine oder Drechselbank (bei Alurädern), bzw auf der Vertikalfräse (mit Rundtisch). Ich hätte aber auch Ideen, wie man die im eingebauten Zustand (wenn die Lagerung in Ordnung ist) überschleifen kann

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Re: Was für eine Bandsäge?

#48

Beitrag von Herr Dalbergia » 13.02.2011, 21:22

"wie man die im eingebauten Zustand (wenn die Lagerung in Ordnung ist) überschleifen kann"

ja, so würd ichs erstmal auch probieren.

Kosten: 1 Stück planes Holz (wenn man möchte auch wie eine Radiusblock fürs Griffbrett schleifen hohl) und ein paar Stücke Schleifpapier.

Holzklotz IRGENDIWE so anbringen, lagern daß er gleichmäßig rund den Belag abschleift, mit Meßuhr rundlauf überprüfen.

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Re: Was für eine Bandsäge?

#49

Beitrag von irgendwer » 14.02.2011, 04:40

Hallo!

Bei mir geht's drum, das die Räder meiner gebraucht erworbenen Bandsäge beim Vorbesitzer irgendwie klebrigen Dreck aufgesammelt haben. Der Rundlauf selbst dürfte aber kein Problem sein, durch den Dreck sind die Beläge aber arg ballig.

Wie schaut denn eigentlich die Idealform der Beläge aus?

Gruss, Max
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Re: Was für eine Bandsäge?

#50

Beitrag von 12stringbassman » 14.02.2011, 08:30

Das Thema hatten wir glaube ich schon mal. (oder war's bei woodworking.de?)

Jedenfalls war bei den von mir bei PanHans bestellten Gummikork-Bandagen für meine alte Bandsäge eine Montageanleitung dabei, in der empfohlen wird, die Bandagen nach erfolgreicher Verklebung mit den Rädern leicht ballig zu schleifen. Damit soll erreicht werden, dass erstens die Zähne keine Berührung mit den Rädern haben (was für beide Seiten von Vorteil ist), und zweitens, dass das Band automatisch mittig läuft und nicht von den Rädern runter will.
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