Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

wie und womit erreiche ich das gewünschten Finish?
shocki
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Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 09:21

Möchte in etwa folgende Farbe erreichen.
http://www.lavintagegear.com/picts/Guit ... ingle1.jpg

Ich habe jetzt den Body schon mal 2 lackiert und wieder abgeschliffen da das Ergebnis nicht zufriedenstellend war. Holz ist Sumpfesche. Die lackierte Fläche an sich sieht (nachdem ich jetzt vernünftiges Licht habe) eigentlich sehr gut aus. Keine Orangenhaut, nicht zu viel, nicht zu wenig Farbe. Mein großes Problem ist, dass es manche Stellen gibt die besonders viel bzw. wenig Farbe aufnehmen. D.h. ein Teil des Holzes ist schön transparent ein anderer Teil bereits deckend. Diese bekomme ich durch weitere Lackierungen auch nicht korrigiert. Der Fehler setzt sich fort.

Body Vor- und Rückseite sehen soweit OK aus. Es gibt aber immer wieder kleine Stellen die starke Unterschiede aufweisen. Besonders tritt dies an den Rundungen zum Hals hin auf und an den Kanten des Bodies.

Ich gehe so vor
1) Zunächst hiermit behandeln. http://www.rothkoandfrost.com/grain-fil ... opic-450g/
Mit Kreditkarte die Überstände herunternehmen. 24 Stunden trocknen. Mit 300er Papier die Rückstände entfernen.
2) Schnellschleifgrund transparent mit Schnellschleifgrund weiß mischen. (beides Nitrolack). Das ergibt dann einen recht transparenten Weißlack.
3) Klarlack Nitro mit etwas braun getönt
4) Klarlack

Das Grundproblem tritt schon in Schritt 2) auf. Die restlichen Schritte spielen eigentlich keine Rolle.

Werde heute noch mal lackieren und bin langsam ein wenig frustriert da ich die genaue Ursache nicht kenne. Ich bemühe mich natürlich alle Bereiche gleich zu schleifen. Aber ich vermute hier liegt irgendwo die Ursache. Habe jetzt den Holzfüller noch mal aufgetragen der er jetzt schon ziemlich runter war und versuche wirklich extrem gleichmäßig zu schleifen.

Dieses Vorgehen wurde mir so von Rothko & Frost empfohlen. Oder wäre es evtl. sinnvoller bei Schritt 2) klaren Schnellschleifgrund zu verwenden zu schleifen und dann im nächsten Schritt getönten Klarlack ?

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von penfield » 28.07.2016, 10:27

(Sumpf)esche ist sehr offen porig und saugstark, allerdings nicht unbedingt an allen Stellen des Korpus gleich.
Wenn Du gleich nach dem Porenfüllen gefärbten Lack aufträgst, führen die Unterschiede an Porenöffnung/Saugstärke zu Unterschieden in der Farb-/Lackaufnahme und damit zu dem Effekt, den Du beschreibst.

Capricky hat das hier erwähnt (viewtopic.php?f=61&t=4959&display=all#p80922)

Hast Du schon versucht, die Poren/Oberfläche mit transparentem Lack zu schließen (wegen der Saugstärke vielleicht mit Epoxy?) und dann erst den Farblack aufzutragen? Könnte mir vorstellen, dass das hilft.

Andere Möglichkeit wäre, dass an manchen Stellen (Ecken, Stirnholz) noch Porenfüller stehengeblieben ist. Der kann nach meiner Erfahrung auch Flecken verursachen, aber ich tippe auf die erste Variante.

Gutes Gelingen, BGP

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 10:40

Hast Du schon versucht, die Poren/Oberfläche mit transparentem Lack zu schließen (wegen der Saugstärke vielleicht mit Epoxy?) und dann erst den Farblack aufzutragen? Könnte mir vorstellen, dass das hilft.
Nein habe ich nicht. Kann mir auf vorstellen, dass das dies helfen würde. D.h. ich würde erstmal transparenten Schleifgrund nehmen. Und dann danach erst farbig werden.
Andere Möglichkeit wäre, dass an manchen Stellen (Ecken, Stirnholz) noch Porenfüller stehengeblieben ist. Der kann nach meiner Erfahrung auch Flecken verursachen, aber ich tippe auf die erste Variante.
Das wird evtl. zusätzlich der Fall sein. Mann kann es aber kaum so abtragen dass es an allen Stellen 100% gleich ist. An einigen Stellen ist es immer etwas weisser durch den Porenfüller als an anderen. Schleife ich wiederum zu viel runter ist der Porenfüller ja komplett weg.

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 10:50

Ich habe hier ein extrem akkurates Buch zum Thema Telecaster. Fender hat es wohl damals so gemacht

1) primer coat 60/40 verdünnt
2) natural filler
3) blond stain mit 40% primer
4) Sealer coat
5) gloss coat

Habe noch einen anderen Beitrag dazu gefunden.

1) Schleifgrund
2) Porenfüller
3) 48 Stunden warten
4) Schleifgrund. 4 Aufträge
5) 2 Tage warten
6) mit 600er schleifen
7) getönter Lack mit weiß
8 Klarlack

Also ein ähnliches Vorgehen wie Fender. Erst den Schleifgrund dann den Porenfüller?

Ich glaube die Empfehlung von R&F war hier doch etwas falsch. Oder ich habe es falsch verstanden. Haben den Porenfüller schon drauf. Darüber werde ich jetzt erstmal klaren Schleifgrund machen.

Man sollte beim Schleifgrund 3-4 Aufträge machen. Ist damit gemeint, dazwischen jeweils einige Minuten zu warten (Nitro trocknet ja extrem schnell) Oder sollte man nach jeder Schicht 3 Stunden warten, mit 600er Zwischenschleifen und dann wieder lackieren?

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von kehrdesign » 28.07.2016, 11:27

Kleine Randbemerkung:
Nur mit Nitro alleine, wirst Du keine dauerhaft geschlossenporige Oberfläche hinbekommen, insbesondere bei so grobporigem Holz wie Sumpfesche. Das Zeugs sackt nach Jahren noch ab. Meines Wissens hat 7ender mit nitro-unlöslicher Grundierung gearbeitet.

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von penfield » 28.07.2016, 11:38

kehrdesign hat geschrieben:Kleine Randbemerkung:
Nur mit Nitro alleine, wirst Du keine dauerhaft geschlossenporige Oberfläche hinbekommen, insbesondere bei so grobporigem Holz wie Sumpfesche. Das Zeugs sackt nach Jahren noch ab. Meines Wissens hat 7ender mit nitro-unlöslicher Grundierung gearbeitet.

Stimmt genau. Da hilft nur Epoxy oder ähnliches Zeug.
Hat Fender nicht PU coatings verwendet?

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von penfield » 28.07.2016, 11:42

Hier ist eines der Postings dazu.
Von Capricky, wie so oft :D
viewtopic.php?f=26&t=6147&p=102298&hili ... pu#p102298

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 12:23

Er schrieb dort das hier.
Du hättest den ganzen Body mit Polyester Feinspachtel beschichten sollen, die großen Fugen und Risse mit dem glasfaserverstärktem Spachtel. Oder aber mit einem 2K gelcoat aus der Laminat Branche. R&G bietet sowas preiswert an, thixotropiertes (tropfgehemmtes) Epoxidharz, farblos, klar, anfärbbar, Härtezeit ab 15 Minuten aufwärts. Preise ab 13,-€ aufwärts
Genau das habe ich verwendet. Von daher war dies schon mal die richtige Wahl. Das aber unter diesem Coating scheinbar nochmal Nitro Lack verwendet wird wundert mich etwas. Ich denke ich konnte jetzt meine Fehlerquelle schon einmal sehr stark eingrenzen ;)

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von capricky » 28.07.2016, 12:45

Es ist ein ewiges Missverständnis mit dem Nitrolack, ja er trocknet schnell - auf Blech! Nicht aber auf Holz, wenn man mit mehreren Schichten eine geschlossenporige Oberfläche erhalten will. Da hilft auch kein Schnellschliffgrund, kein Schelllack den man mit Bimsmehl als Porenfiller angedickt hat, das Lösungsmittel löst immer wieder alle Schichten an und wird in nicht geringen Mengen im Holz gespeichert. Da spielen auch Kapillarkräfte ein Rolle. Dieses Lösungsmittel wird über Jahre langsam abgegeben und sorgt immer wieder dafür, dass die Poren "nachsacken". Das nur nebenbei nochmal erwähnt.

Das geschilderte Problem ist eh aus der Ferne nicht seriös zu diagnostizieren, aber ich beteilige mich natürlich auch gerne an Spekulationen 8) .
Es kann so viele Ursachen haben, die Erste ist auf alle Fälle die Unerfahrenheit im Umgang mit der Spritzpistole, Luftdrücke, Luftmengen, Lackeinstellung (Viskosität), Durchmischung mit dem Weißpigment (setzt es sich in der Büchse oder dem Farbbecher ab, dann braucht es ein Rührwerk im Farbbecher der Pistole, -denke ich hier aber eher nicht als Ursache), die Düsengröße der Pistole, der eingestellte Lackdurchfluß, der Abstand der Pistole zum lackierenden Teil, die Strahlform, die Strahlbreite, die Überdeckung der Spritzbahnen, die Geschwindigkeit des Armzugs.... man muß es üben und probieren, Versuch und Irrtum, Korrektur... aber nicht an dem Gitarrenbody, sondern an einer billigen Möbelplatte aus dem Baumarkt.

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 13:03

Es kann so viele Ursachen haben, die Erste ist auf alle Fälle die Unerfahrenheit im Umgang mit der Spritzpistole, Luftdrücke, Luftmengen, Lackeinstellung (Viskosität), Durchmischung mit dem Weißpigment (setzt es sich in der Büchse oder dem Farbbecher ab, dann braucht es ein Rührwerk im Farbbecher der Pistole, -denke ich hier aber eher nicht als Ursache), die Düsengröße der Pistole, der eingestellte Lackdurchfluß, der Abstand der Pistole zum lackierenden Teil, die Strahlform, die Strahlbreite, die Überdeckung der Spritzbahnen, die Geschwindigkeit des Armzugs.... man muß es üben und probieren, Versuch und Irrtum, Korrektur... aber nicht an dem Gitarrenbody, sondern an einer billigen Möbelplatte aus dem Baumarkt.
Da habe ich durch Trail und Error nun schon einiges gelernt. Das passt jetzt soweit meiner Meinung. Ich glaube wirklich dass das Problem die falsche Reihenfolge der Lackschichten war. Ich werde es heute nochmals angehen und dann berichten.

Es würde mir noch sehr helfen wenn ich wüsste wie die 4 Schichten von Schleifgrund über dem Porenfüller aufzubringen sind.

1) 1. Schicht, einige Minuten warten, 2. Schicht etc

oder

2) 1. Schicht, 3 Stunden warten, Zwischenschliff, 2. Schicht etc.

2) wäre natürlich wesentlich aufwändiger. Wäre 1) auch OK ?

PS: Ich habe dein Eindruck hier mit Sumpfesche und Blond nicht das leichteste Erstprojekt gewählt zu haben. Aber da muss ich jetzt durch ;)

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von capricky » 28.07.2016, 13:08

shocki hat geschrieben:Er schrieb dort das hier.
Du hättest den ganzen Body mit Polyester Feinspachtel beschichten sollen, die großen Fugen und Risse mit dem glasfaserverstärktem Spachtel. Oder aber mit einem 2K gelcoat aus der Laminat Branche. R&G bietet sowas preiswert an, thixotropiertes (tropfgehemmtes) Epoxidharz, farblos, klar, anfärbbar, Härtezeit ab 15 Minuten aufwärts. Preise ab 13,-€ aufwärts
Genau das habe ich verwendet. Von daher war dies schon mal die richtige Wahl. Das aber unter diesem Coating scheinbar nochmal Nitro Lack verwendet wird wundert mich etwas. Ich denke ich konnte jetzt meine Fehlerquelle schon einmal sehr stark eingrenzen ;)
Was genau hast Du genommen, ein farbloses Epox coating?

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von capricky » 28.07.2016, 13:28

Ich weiß immer noch nicht was der filler für ein Lösungsmittel nutzt. Wonach riecht er?

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von penfield » 28.07.2016, 13:45

Die Firma Dartfords ist eher zurückhaltend mit Informationen.

http://dartfords.com/?page_id=1061

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 13:52

Sorry. Das kann ich Dir nicht sagen. Habe nur die Beschreibung von R&F. Steht auch nichts auf der Verpackung. Er riecht auf jeden Fall extrem stark und brennt in den Augen. Nutze ich nur mit Maske und Handschuhen.

Dies habe ich noch finden können
"Thixotropic grain filler based on oil based resins, extenders and suitably coloured."

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von penfield » 28.07.2016, 14:06

Hab das gefunden. Unten steht, dass es mit Terpentin verdünnbar sein soll, was für Kunstharz/PU sprechen könnte? Oder etwas Ölbasiertes.
http://www.emma-music.com/-gewa,us,4,BP-ROT-FS5853.cfm

Riecht´s nach Terpentin/Kunstharzverdünner?
Oder eher nach Nitro?

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 14:43

Defintiv nicht nach Nitro.

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 15:17

Es ist ziemlich sicher Ölbasiert. Habe auch etwas entsprechendes gefunden. Ich habe jetzt über den Porenfüller 4 Lagen Schleifgrund im Abstand von ca. 10 Minuten gesprüht. Das sieht soweit OK aus finde ich. Ist schwierig zu fotografieren.

Jetzt erstmal 24 Stunden trocknen lassen und schleifen. Dann kommt der getönte Lack drauf. Ich denke ich bin auf dem richtigen Weg. Jetzt ist zumindest alles deckend.
Dateianhänge

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von capricky » 28.07.2016, 16:47

Das sieht doch ganz gut aus! Längere Pausen zwischen den einzelnen Schichten wären generell sicherer. Das Lösungsmittel dampft besser ab. Vor der nächsten Schicht solltest Du schleifen, mit 360er - 400er und kleinem ebenen Schleifklotz, bis alles gleichmäßig matt ist. Vorsicht an den Kanten, die sind schnell wieder bis auf das Holz durchgeschliffen.

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von shocki » 28.07.2016, 17:27

Ich werde aufpassen. Das mit den Kanten muss ich auch schon leidvoll erfahren ;)
Als Alternative zum dem "Stinkeporenfüller" gibt es ja noch das hier. Werde ich auch mal testen.

http://www.gitarrenbastler.de/product_i ... cts_id=252

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von Bastelmann » 16.08.2016, 09:15

shocki hat geschrieben:Ich werde aufpassen. Das mit den Kanten muss ich auch schon leidvoll erfahren ;)
Als Alternative zum dem "Stinkeporenfüller" gibt es ja noch das hier. Werde ich auch mal testen.

http://www.gitarrenbastler.de/product_i ... cts_id=252
Das habe ich gerade auf einem mittelporigen Holz (Walnuss) getestet. Lässt sich sehr einfach auftragen (mit Spachtel oder mit einem Tuch), trocknet sehr schnell durch (~30-40 Minuten), ist völlig transparent und lässt sich sehr gut und leicht schleifen. Die Poren waren nach drei Anwendungen gefüllt, ein Nachsacken ist nach etwa zehn Tagen nicht zu beobachten. Könnte eventuell mein bevorzugter Porenfüller werden.
Die Bundesdoofenbeauftragte warnt: "Keine Macht den Doofen!"

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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von frizzle » 16.08.2016, 12:37

Bastelmann hat geschrieben:Könnte eventuell mein bevorzugter Porenfüller werden.
Meine Erfahrungen sind: lässt sich prima verarbeiten, stinkt nicht pervers, ist "transparent". Aber: irgendwie bekommt man (unter Schellack) so einen silbrigen/milchigen Effekt im Vergleich zu ohne den Porenfüller.

Siehe auch hier ein Beispiel: http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic. ... oat#p98548
VG
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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von Bastelmann » 16.08.2016, 14:01

Hm, schätze, dann hast Du das Zeug nicht gründlich bis aufs Holz runtergeschliffen?!
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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von frizzle » 16.08.2016, 18:57

... das könnte sein, aber weil transparent, sieht man das eben nicht wirklich gut. Und nur nach Fabe des Schleifstaubs? Werde beim nächsten mal erst Schelllck, dann den AquaCoat und dann wieder Schelllack machen.
VG
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Re: Bekomme keine gleichmäßige Lackierung hin

Beitrag von Bastelmann » 17.08.2016, 07:32

Ja, muss man wohl nach der Farbe des Schleifstaubs beurteilen. Das Aquacoat ist halt eher weiß und zumindest bei meiner Walnuss gut vom Holzschleifstaub unterscheidbar.
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