2K- oder Acrylklarlack auf Acrylfarblack?

wie und womit erreiche ich das gewünschten Finish?
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Ricco
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2K- oder Acrylklarlack auf Acrylfarblack?

#1

Beitrag von Ricco » 22.06.2015, 08:48

Meine Übereifrigkeit mal wieder! Ich baue derzeit eine E-Ukulele nach eigenem Entwurf aus "irgendwelchen" Resthölzern, die man mir mal mitgegeben hat. Habe dann erfahren, dass es sich beim Hals um Buche und beim Korpus um Eiche handelt, dazu gibt's ein Griffbrett aus schönster Wenge. Ich wollte dem schönen Instrument eine mattschwarze Lackierung verpassen, bei der noch genug Natur sichtbar sein sollte, sprich offene Poren, Naturbinding, Halsrückseite ohne Farblack. Habe dann im lokalen Lackierfachhandel ein Acryllackspray gefunden, welches farblich wirklich beste Optik versprach (http://www.spraycolor.de/000001986709fa002/index.html) und habe es dann (natürlich - da ist sie, die Übereifrigkeit) nach ein wenig Abklebearbeit schon aufgebracht. Optisch schon wirklich sexy und der Lack war bereits nach kurzer Zeit griffest. Die leichten Kanten, die durch das Abkleben entstanden sind, habe ich mit Micromesh geglättet.
Jetzt habe ich noch ein 2K Klarlackspray in matt in meiner Werkstatt, mit dem ich grundsätzlich plante, eine abschließende Lackierung zu machen (http://www.ebay.de/itm/200903843362). Das Problem an der Sache ist, dass sobald der Lack einmal "aktiviert" wurde, dieser gnadenlos innerhalb von 2 Tagen aushärtet und danach nicht mehr benutzbar ist. Von daher möchte ich eigentlich nur ungerne ein Teststück machen, vor allem mit dem Hintergrund, dass die Lieferung einer neuen Klarlackdose aufgrund des Poststreiks ungefähr tausend Wochen dauern dürfte.

Meine Fragen:
- Denkt ihr, dass 2K Klarlack auf Acryl funktioniert? Die Meinungen im Netz hinsichtlich dieser Lackiermethode sind da doch sehr gespalten.
- Hat jemand zufällig bereits Erfahrung mit exakt diesen Produkten?
- Sollte ich lieber einen Acrylklarlack des gleichen Herstellers verwenden? (Abstriche hinsichtlich der Qualität?)

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