Halshölzer

Diskussionen über Hölzer für den Bau von Instrumenten
Herkunft, Trocknung, Lagerung und Eigenschaften

Moderator: jhg

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kehrdesign
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Re: Halshölzer

#26

Beitrag von kehrdesign » 07.01.2017, 17:35

penfield hat geschrieben:... Wie schaut es z.B. mit Buche aus? Ginge das auch als Griffbrettholz?
Soll ja sehr spröde und verwindungsgeneigt sein - kann man da ordentlich Bundieren?
...
In der früheren, industrieellen Messerproduktion ist gerne Buche als Material für Griffe bzw. Griffschalen verwendet worden; schwarz gebeizt (mit Blauholzsubstrat) als Ebenholzimitat, ammoniak-geräuchert oder aber gedämpfte Buche naturbelassen). Gedämpfte Buche würde ich ohne Bedenken als Griffbrettholz verwenden. Im Gegensatz zu ungedämpfter Buche neigt sie deutlich weniger zum Verwinden, lässt sich trotz guter Härte und Festigkeit hervorragend bearbeiten und wirkt durch die leichte rötlich-orangene Färbung auch recht attraktiv. Ähnlich Ahorn würde ich aber sicherheitshalber die Oberfläche zum Schutz vor Verschmutzung versiegeln.

Gedämpfte Buche würde ich auch bedenkenlos als Halsholz verwenden.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
(aus Allan Holdsworth's Nachruf von Michael Rüsenberg)

http://guitars.kehrdesign.de/

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capricky
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Re: Halshölzer

#27

Beitrag von capricky » 07.01.2017, 19:18

kehrdesign hat geschrieben:
Gedämpfte Buche würde ich auch bedenkenlos als Halsholz verwenden.
Na ich hätte da schon Bedenken. Buche einteilig haben die tschechischen Gitarrenbauer eine zeitlang sogar bei Modellen der gehobenen Preisklasse genutzt - Jolana Graziella, Rubin, Tornado. Man sieht schon, dass das Holz ins "arbeiten" kam.
Griffbretter aus Buche, auch thermisch behandelt, wurden bei anderen Modellen verwendet, das war und ist immer noch problemlos.

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Re: Halshölzer

#28

Beitrag von bea » 08.01.2017, 01:23

capricky hat geschrieben:... Buche einteilig ...
... ist an den Holzeigenschaften vorbei konstruiert. Zweiteilig sollte schon sein.
LG

Beate

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Herr Dalbergia
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Re: Halshölzer

#29

Beitrag von Herr Dalbergia » 08.01.2017, 09:20

@ Frankenstein.....ja eucalyptus kann man Perfect räuchern, ist aber bei der Bearbeitung eher wie grenadill...eine echte herausvorderung ...oder auch einfach nur brutal zum kotzen das Zeugs....ahahahahha

Bäume der Zukunft, hinsichtlich Klima Wandel, verfügbarkeit: douglasie, Eukalyptus, Eiche
An den Kragen geht es: Esche, Lärche, Buche

Obsthölzer....gerne ja....bleibt aber immer das Problem der Dimension, außer bei Kirsche und Nuss

Buche für den Hals....ich weiß das es geht....ist schon klar.....aber dass muss ich mir nicht geben


Insgesamt in Deutschland: bitte keine Panik machen...es gibt wenig Länder auf der Kugel auf der wir rumhüpfen die so sorgsam, fortschrittlich, wissenschaftlich mit dem Wald umgehen wie wir, deshalb haben wir ja noch welchen.

Waldbau und Wildschützen, forstbetrieb wurde hier erfunden 1500 Schlag mich tot....und so wie unser aufgeklärtes denken , DANKE dafür....., haben wir das alles ganz gut im Griff.

Sicherlich gibts da Kriminelle Schweine , aber die sind nicht in der Überzahl.

Wenn da ein chinesischer Konzern mitmischt....naja...klingt erstmal befremdlich, sind aber auch nur Menschen...Augen aufhalten und wachsam kritisch weiter zweifelnd hinterfragen und in entsprechenden Massen handeln.

Kein Grund zur Panik....weiterbauen....und ihr müsst euch nicht mit Buche rumschlagen.

Alex, der da ein bisschen Einblick gewonnen hat weil mein Chef jedes Jahr 6000m3 Holz kauft....was für ein Sägewerk im übrigen lächerlich wenig ist....

Wie immer mit Ressourcen bedacht umgehen....aber beim Halsholz dürfen wir es ganz sicher krachen lassen.....

Cheers, Alex, der Gitarrenbaumeister aus dem Sägewerk im Wald

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Re: Halshölzer

#30

Beitrag von bigherb » 08.01.2017, 10:11

@:Penfield
Hab gerade mein Schmartopfone unten liegen gelassen sonst hätte ich dir ein Foto vom Paulowniahals und einer Tele mit Buchegriffbrett angehangen. Sieht aber im Prinzip unspektakulär aus. Paulownia ist ein recht helles Holz und Buche ist ebenfalls nicht unbedingt dunkel. Allerdings hat Buche kaum Poren und eignet sich daher schon als Griffbrettholz. Das von mir verwendete Eichegriffbrett für den Strathals ist poriger. Nicht so stark wie Esche aber mehr als Buche. Lackieren muß man beide, da helles Holz schnell grau wird.
Mit Buche ist das wohl so eine Sache. Die Dinge, die ich aus Buche gebastelt habe bestanden aus bedämpften Treppenstufen von Anno Tubak. Müssen Jahrzehnte alt gewesen sein. Die z.B. daraus gebaute Explorer hat sogar einen Buchehals und der hat sich nicht bewegt bis heute. Das Teil ist stimmstabil und klingt richtig gut. Eine Buche-Les Paul ist mir heute einfach zu schwer und hängt als Deko an der Wand..;-))

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Re: Halshölzer

#31

Beitrag von bea » 08.01.2017, 10:20

Herr Dalbergia hat geschrieben: An den Kragen geht es: Esche, Lärche, Buche
Fichte, Ahorn?
Obsthölzer....gerne ja....bleibt aber immer das Problem der Dimension, außer bei Kirsche und Nuss
Kommen doch ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, sollten also etwas wärmer vertragen können.
die so sorgsam, fortschrittlich, wissenschaftlich mit dem Wald umgehen wie wir, deshalb haben wir ja noch welchen.
Bzw wieder. Vor 400 Jahren war mal fast alles abgeholzt. Daraus scheinen wir ausnahmsweise mal gelernt zu haben:
Waldbau und Wildschützen, forstbetrieb wurde hier erfunden 1500 Schlag mich tot....und so wie unser aufgeklärtes denken , DANKE dafür....., haben wir das alles ganz gut im Griff.
Und vor allem gut, dass diese Strukturen so lange überstanden haben. Leider sollte man das Flugplatzbauern auch mal eintrichtern. Für die ist der noch in meiner Jugend große Wald hier nur Bauentwicklungsgeläde.
LG

Beate

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Re: Halshölzer

#32

Beitrag von Gromit » 13.01.2017, 09:33

bea hat geschrieben:
Holzkarle hat geschrieben: Kahlhiebe sind im Normalfall verboten.
Ich dachte, es gäbe Probleme in Spanien und Portugal, wo Korkeichen durch Eukalyptusplantagen ersetzt werden (taugt dieses Holz eigentlich für uns?), und im Südosten, z.B. in Rumänien, wo illegaler Raubbau ähnlich wie in Madagaskar betrieben wird.

Was ist eigentlich mit den Ahornbeständen aus Bosnien? Werden die nachhaltig bewirtschaftet oder übernutzt?
Beim Lesen hier viel mir der Film "Die Holzlüge" wieder ein https://www.youtube.com/watch?v=3xdecQY2Ztk

Wer hat denn schon mal Eibe verbaut?

Gruß
\m/

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Re: Halshölzer

#33

Beitrag von derHimself » 13.01.2017, 09:38

Gromit hat geschrieben: Wer hat denn schon mal Eibe verbaut?

Eibe ist ja nicht gerade Gesundheitsfördernd in der Verarbeitung. :roll:
Bin mir also nicht so sicher ob das die beste Wahl wäre.. (think)

Kenn das Holz nur aus dem Bogenbau. Mächtiger Aaufwand das möglichst sämtlicher Staub aufgesaugt wird. Und gerade beim Halsbau wird ja doch viel geschliffen. Sprich nur mit Atemschutz und danach die Werkstatt sauber putzen.
Wenns nicht rockt isses fürn arsch!

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Re: Halshölzer

#34

Beitrag von liz » 13.01.2017, 09:56

Gromit hat geschrieben: Wer hat denn schon mal Eibe verbaut?
Eibe wurde historisch gesehen viel für Lautenmuscheln verwendet.

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Arsen
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Re: Halshölzer

#35

Beitrag von Arsen » 13.01.2017, 14:09

derHimself hat geschrieben:Eibe ist ja nicht gerade Gesundheitsfördernd in der Verarbeitung. :roll:
Das halte ich für einen "Mythos".
Generell ist Holzstaub, egal welche Holzart, nicht gesund und man sollte sich generell mit Masken, Filtern, etc. schützen.
Möglich dass eine Holzart etwas böser ist als eine andere (habe ich z.B. schon von Buche und Eiche gehört) -
aber theoretisch ( :roll: ) schützt man sich sowieso, es ist also hinfällig.

Die Giftigkeit der Eibe steckt vor allem in Nadeln, Rinde und Samen, das Holz enthält kein oder nur wenig Gift.

Das gilt übrigens auch für die anderen "bösen" Holzarten, die öfter auftauchen, wie z.B. Robinie oder Goldregen.
Die Giftsstoffe sind in der Regel in den höchsten Konzentration in Blättern und Samen zu finden, dort machen sie biologisch gesehen am meisten Sinn.
In das Holz werden eher Phenole und andere Stoffe eingelagert, die neben der Verkernung auch zu einer erhöhten Dauerhaftigkeit des Holzes (Widerstand gegen Pathogene, etc.) führt.

PS: Clonewood hat sich zumindest mal eine Bohle Eibe gekauft ;) klick
Gruß, Arsen

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Re: Halshölzer

#36

Beitrag von capricky » 13.01.2017, 14:26

Ich habe mal Beté (afrikanischer Nussbaum) verarbeitet. Aus der Rinde soll Pfeilgift gekocht worden sein. Beim Schleifen wirkte der Staub wie Tränengas, da war es mir ein dringendes Bedürfnis eine Maske aufzusetzen. :badgrin:

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Re: Halshölzer

#37

Beitrag von Arsen » 13.01.2017, 14:52

Ja...Tropenhölzer sind vermutlich noch mal tougher als die Arten in unseren Breiten... (think)
Gruß, Arsen

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Re: Halshölzer

#38

Beitrag von bea » 13.01.2017, 15:34

Das gilt nicht zuletzt auch für Palisander.
LG

Beate

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Re: Halshölzer

#39

Beitrag von gitarrenmacher » 15.01.2017, 21:59

capricky hat geschrieben:[

Na ich hätte da schon Bedenken. Buche einteilig haben die tschechischen Gitarrenbauer eine zeitlang sogar bei Modellen der gehobenen Preisklasse genutzt - Jolana Graziella, Rubin, Tornado. Man sieht schon, dass das Holz ins "arbeiten" kam.

capricky
Mein Tischlermeister von Nebenan meint, dass massive Buche als Konstruktions-Vollholz unter Dauerstress weniger gut geeignet ist, weil die "Ständigkeit" gering ist. Was das´n hab ich gefragt. Buche schwindet und quillt bei Feuchteveränderung recht stark und verändert dabei unter Belastung die Form (verzieht-dreht sich) Leimfugen gehen auf, sieht man gerne bei preiswerten Leimholzplatten.
Ich habe ihm dann mal gezeigt, wie ein Anschäfterhals mit angesetztem Halsfuss gemacht wird. Kommentar:"Da gibt es viel besseres, z.B. Ahorn, Nuss,...."
Natürlich auch die, die hier nicht genannt werden sollen. ;)
Bei der Räumung des MUSIMA Werkes habe ich bummelig 50-70 Hälse für Mandolinen, Mandriolen und Konzertgitarren mitgenommen. Die wollte keiner haben, und ich habe sie für Umme bekommen. Ganz wenige habe ich unter Aufbietung aller Kraft verebayt, einen Riesenkarton als Tauschware nach USA verschifft, den Rest letzlich verschenkt.
Munterbleiben
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Re: Halshölzer

#40

Beitrag von DoppelM » 16.01.2017, 00:31

@bea bei Eukalyptus hätte ich bedenken. Die Bäume drehen sich ja im wachsen, und tun das anscheinend auch danach. Meine Eltern wohnen auf den Kanaren, wo die Bäume teilweise oft an Straßenrändern stehen. Ein Bekannter hat aus so einem Baum mal einen Tisch mit 30cm dicker massiver Platte gemacht, die hatte sich nach kurzer Zeit um ca 20-30 cm auf 180cm Länge weitergedreht. So einen extremen Wurf habe ich nie wieder gesehen. Habe allerdings keine Ahnung wie lange er das Holz vorher gelagert hatte.

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Re: Halshölzer

#41

Beitrag von Herr Dalbergia » 16.01.2017, 12:22

Ich habe in den letzten jahren ca. 100m³ Eucalyptus Holz gesehen, taxiert und verkauft. Das kann ich nicht bestätigen...

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Re: Halshölzer

#42

Beitrag von thoto » 16.01.2017, 13:08

DoppelM hat geschrieben:...einen Tisch mit 30cm dicker massiver Platte gemacht...
Echt? 30 Zentimeter dick? Respekt!
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Re: Halshölzer

#43

Beitrag von capricky » 16.01.2017, 13:13

thoto hat geschrieben:
DoppelM hat geschrieben:...einen Tisch mit 30cm dicker massiver Platte gemacht...
Echt? 30 Zentimeter dick? Respekt!
Man kann auch aus ganzen Eisenbahnschwellen Tische bauen... 8)

edit: ...Gitarrenhälse natürlich auch! (um diesen thread nicht ins offtopic zu stürzen...)

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Re: Halshölzer

#44

Beitrag von Bermann » 16.01.2017, 13:14

Igitt

wie giftig ....

Hermann

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Re: Halshölzer

#45

Beitrag von thoto » 16.01.2017, 13:16

capricky hat geschrieben: Man kann auch aus ganzen Eisenbahnschwellen Tische bauen... 8)

capricky
Das "Können" hab ich auch nicht bezweifelt, nur das "Machen" bewundert (falls es sich nicht um einen Schreibfehler gehandelt haben sollte) :D
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Re: Halshölzer

#46

Beitrag von derHimself » 16.01.2017, 14:09

capricky hat geschrieben:
Man kann auch aus ganzen Eisenbahnschwellen Tische bauen... 8)

edit: ...Gitarrenhälse natürlich auch! (um diesen thread nicht ins offtopic zu stürzen...)

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Bei dem Gift das in den Dingern steckt würd ich auf dem Tisch nichtmehr essen bzw den Hals nicht spielen wollen :lol:
Mit Sondermüll muss ich nicht unbedingt Handwerken.. (naughty) :oops:
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Re: Halshölzer

#47

Beitrag von capricky » 16.01.2017, 15:11

derHimself hat geschrieben:
Bei dem Gift das in den Dingern steckt würd ich auf dem Tisch nichtmehr essen bzw den Hals nicht spielen wollen :lol:
Mit Sondermüll muss ich nicht unbedingt Handwerken.. (naughty) :oops:
Du meinst Karbolineum?
Das ist doch rein pflanzlich.... ein Bioprodukt... gut, vielleicht schon etwas alt geworden... :badgrin:

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Re: Halshölzer

#48

Beitrag von derHimself » 16.01.2017, 15:20

capricky hat geschrieben:
derHimself hat geschrieben:
Bei dem Gift das in den Dingern steckt würd ich auf dem Tisch nichtmehr essen bzw den Hals nicht spielen wollen :lol:
Mit Sondermüll muss ich nicht unbedingt Handwerken.. (naughty) :oops:
Du meinst Karbolineum?
Das ist doch rein pflanzlich.... ein Bioprodukt... gut, vielleicht schon etwas alt geworden... :badgrin:

carbonicky

Also bei uns gilt das zeug als Sondermüll und muss extra entsorgt werden.
Und wenn ich mir so die Stellen anschaue an denen Bauern die Dinger als Zaunpfosten nutzen wundert mich das nicht sonderlich. Da wächst rundherum kein bisschen Gras mehr. (think)
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Re: Halshölzer

#49

Beitrag von capricky » 16.01.2017, 15:37

derHimself hat geschrieben: Und wenn ich mir so die Stellen anschaue an denen Bauern die Dinger als Zaunpfosten nutzen wundert mich das nicht sonderlich. Da wächst rundherum kein bisschen Gras mehr. (think)

Kein Zweifel, Karbolineum ist giftig, aber wenn da nichts mehr wächst, dann ist das was anderes. Ich habe in jungen Jahren in einer Anlage gearbeitet, die Karbolineum produzierte und es gab "Störfälle", mit Kontaminierung des Bodens. Ich konnte nicht fassen, wie schnell sich die Natur in dem Bereich erholte... aber egal, das wird jetzt hier zu "offtopisch... ;)

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Re: Halshölzer

#50

Beitrag von clonewood » 16.01.2017, 18:18

DoppelM hat geschrieben:@bea bei Eukalyptus hätte ich bedenken. Die Bäume drehen sich ja im wachsen, und tun das anscheinend auch danach. Meine Eltern wohnen auf den Kanaren, wo die Bäume teilweise oft an Straßenrändern stehen. Ein Bekannter hat aus so einem Baum mal einen Tisch mit 30cm dicker massiver Platte gemacht, die hatte sich nach kurzer Zeit um ca 20-30 cm auf 180cm Länge weitergedreht. So einen extremen Wurf habe ich nie wieder gesehen. Habe allerdings keine Ahnung wie lange er das Holz vorher gelagert hatte.

Es gibt ...so meine ich ....etwa 240 verschiedene Eucalyptusarten......ja das sehr schnell wachsende Eucalyptus welches auf der iberischen Halbinsel (speziell in Portugal sehr zahlreich....) anzutreffen ist, dreht sich gut, wurzelt tief genug um den Rest der Flora zu verdrängen....eine Freude für die Papierindustrie........also diese Sorte wird eher nicht zu Nutzholz verarbeitet

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