Die Kochmütze ;)

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Die Kochmütze ;)

#1

Beitrag von bea » 08.12.2011, 20:08

So, und weils draußen so schön windig ist, habe ich auch mal ein wenig Gehirnsturm für den Einsatz des Nashville-Halses entfacht und mal versucht, meine 40 Jahre alte Idee aus den Gehirnwindungen hervorzupusten. Damals war die Form dem Zeitgeist entsprechend quietschgelb. Jetzt wird es richtig klassisch und mit vergoldeter HW. Zu spießig?
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Wenn ich die Position des Hals-PUs des EB-3 nachbilden möchte, müsste eine aktive Polklinge an das halsseitige Ende des Hals-PU. Anders geht das nicht. Gezeichnet habe ich übrigens Mini-Humbucker.
LG

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Re: Die Kochmütze ;)

#2

Beitrag von potomac » 08.12.2011, 20:17

Nö, überhaupt nicht, sieht gut aus, das untere Modell mit dem Dreieck sogar noch bässer.
Gruß
Wolfgang

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Re: Die Kochmütze ;)

#3

Beitrag von Bine » 08.12.2011, 20:17

Bitte, Bitte, wieder gelb ! Weiß ja nicht wie Du quietschgelb definierst, vllt. geht ja auch ein Sonnenblumengelb ;)

Ich find deine neuen Farben fad bzw. die Lilane erinnert mich an Latzhosen aus der Zeit :lol:

Sorry, ich bin halt immer noch "krachert". :oops:

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Re: Die Kochmütze ;)

#4

Beitrag von filzkopf » 08.12.2011, 20:26

finde das Design cool, allerdings würde ich das obere Horn kürzer machen ala Mosrite :)
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Re: Die Kochmütze ;)

#5

Beitrag von bea » 08.12.2011, 22:16

Also dann auch mal etwas bunter...

Das blassirgendwierötlich soll eigentlich dunkelrot gebeizt sein, so wie auf dem Hasenkistchen im Anhang. Alle Farben sollen übrigens gebeizt sein - mein Lieblings-Zeichenprogramm (xfig) kann allerdings nicht mit Texturen umgehen.

@Simon: auch wenn ich keineswegs etwas gegen asymmetrische Formen habe, finde ich, dass die auffällige Kopfplatte des Halses geradezu nach einer symmetrischen Korpusform verlangt.
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LG

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Re: Die Kochmütze ;)

#6

Beitrag von bea » 08.12.2011, 23:08

Bine hat geschrieben:... Latzhosen aus der Zeit ...
Das war zeitlich knapp vor Latzhosen. Schlaghosen-Ära, möglichst 60 cm weit....

War die Nonkonformistenuniform nicht blasslila bis pink?
LG

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Re: Die Kochmütze ;)

#7

Beitrag von potomac » 08.12.2011, 23:28

....mit eingefärbter Windel als Palästinenserfeudel :D
Gruß
Wolfgang

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Re: Die Kochmütze ;)

#8

Beitrag von bea » 09.12.2011, 14:39

So, ein wenig Feintuning an der Korpusform. Es ist wohl an der Zeit, um den Plan zu zeichnen. Ich fürchte, der Bass wird ne Warwick-Brücke bekommen. Aber vielleicht sollte ich tatsächlich an der Saitenhalterung durch den Korpus festhalten...

Oder kennt jemand eine andere zweiteilige Brücke, die ggf. auch vergoldet lieferbar ist?
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Re: Die Kochmütze ;)

#9

Beitrag von EastSide » 09.12.2011, 14:48

Von ETS gibts sowas: http://www.ets-hardware.com/index.php?page=products
habe ich selber aber noch nie verbaut.

Im Talkbass-Forum hatte ich mal gesehen, dass jemand die Saitenreiter aus solchen Single-String-Teilen genommen hat und dafür eine neue Grudplatte aus Holz gemacht hat.
http://www.thomann.de/de/goeldo_hw60g_b ... reiter.htm

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Re: Die Kochmütze ;)

#10

Beitrag von EastSide » 09.12.2011, 15:02


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Re: Die Kochmütze ;)

#11

Beitrag von potomac » 09.12.2011, 15:03

Habe mich auch schon danach umgeschaut, hier mein Fund:
http://www.ebay.de/itm/130393162361?ssP ... 1436.l2649
rund 30€ inkl. Porto
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Denk an den Halswinkel!
Gruß
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Re: Die Kochmütze ;)

#12

Beitrag von bea » 09.12.2011, 15:32

EastSide hat geschrieben:Hier in dem Thread gibts ein Bild: http://www.talkbass.com/forum/f8/look-one-here-657487/
Ein Bass mit vielen coolen Details, vor allem m.E. dem Sattel: http://www.thelowend.net/gallery/images ... %20010.JPG
LG

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Re: Die Kochmütze ;)

#13

Beitrag von bea » 09.12.2011, 16:01

potomac hat geschrieben: Denk an den Halswinkel!
Du sagst es.

So weit bin ich mit der Planung noch nicht.

Aus den Bildern des Düsseldorfer Nashville-Bass-Fans lese ich allerdings, dass der Hals nach einem Steg in 7ender-Standard-Dimensionen verlangt: http://www.arcor.de/palb/foto_detail.js ... s=0&stop=0

Den Halsfuß habe ich noch nicht ausgemessen. Kann man so einen Fuß eigentlich einfach so ohne Schwalbenschwanz in den Korpus leimen?
LG

Beate

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Re: Die Kochmütze ;)

#14

Beitrag von potomac » 09.12.2011, 16:49

Schöne Bilder, interessante Brücken.

Habe den Mützenhals gerade mal eingespannt und ein langes Lineal aufgelegt, den Abstand Body/Saite habe ich bei cm 86 gemessen, ergab ca. 1,5 cm. Okay, mein Mützenhals hat Bünde, dafür muss man ja noch die Saitenlage berücksichtigen, die Stellage war auch reichlich improvisiert. Die Wahrheit wird zwischen 16 und 19 mm liegen. Ich würde also eine Brücke verwenden, die sich zumindest knapp über diese 19mm hochstellen lässt. Habe mal bei einer Squier Bridge (Bronco Bass) und bei einer Einzelbridge nachgemessen, beide erreichen mein Wunschmaß nicht :(
Gruß
Wolfgang

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Re: Die Kochmütze ;)

#15

Beitrag von kaguit » 10.12.2011, 00:22

sehr interessant...

dem düsseldorfer habe ich zufällig 4 von den bodys gebaut, u. a. auch das cocobolo teil.
den halsfuß musste ich allerdings noch richtig säubern ( schleifen ), war nur suboptimal gefräst...
den hals habe ich so eingeleimt , ohne schwalbenschwanz.
eine "passgenaue" halstasche war ja die voraussätzung...
der halswinkel verlangt nach ca. 16 oder 18 mm hohe brücke, soweit ich mich noch erinnern kann.
weiss es aber nicht mehr genau.
die brücke und stoptail, die dran sind musste ich unterfräsen.

paar fotos, damals noch im "rohbau " zustand....
grüße und viel erfolg !
kaguit

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Re: Die Kochmütze ;)

#16

Beitrag von kaguit » 10.12.2011, 00:34

......ich glaube sogar, dass er die brücke noch weiter tiefer fräsen musste
auf 14 - 15 mm höhe um die saitenlage zu optimieren...

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Re: Die Kochmütze ;)

#17

Beitrag von potomac » 10.12.2011, 00:54

@kaguit - Na, da habe ich mit meinen 16-19mm gar nicht so schlecht gelegen. Übrigens eine tolle Arbeit, der Thinline ist schon ein Schnuckelchen. Ich würde zwar lieber einen mit Bierbauchmulde und Armschräge bauen aber wie gesagt, der Thinline sieht mit den Bindings und dem Cocobolo klasse aus. (clap3) Reschpeckt! War da ein Framus/Warwick Original Mehrfach Drehschalter verbaut?

Zum Halsfuß; ja auch meinen Nashville Hals muss ich noch optimieren, die sind ja auch als Rohbauhals verkauft worden, das ist aber okay so, für die paar Kröten kann man nicht mehr verlangen.

Hast Du noch Maße oder einen Scan des Plans für den Nashville Korpus?
Gruß
Wolfgang

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Re: Die Kochmütze ;)

#18

Beitrag von bea » 10.12.2011, 01:06

Danke für die Info. Ja, es ist mir auch aufgefallen, dass die Halsfüße nur "ungefähr" gefräst sind.

Das wäre dann ja tatsächlich eine "normale" Brückenhöhe. Wenn ich die Galerie richtig beurteile, ist da auch ein Bass mit einer ganz "normalen" Brücke bei, wie sie z.B. auch auf meinem PJ-Bass drauf ist. Im Worst Case - Brückenhöhe passt gerade so nicht - sollte es doch reichen, wenn man eine Unterlage aus Alu oder Messing anpasst, nicht wahr?

4 Bässe, und dann auch noch bauen lassen... Mannomann... Gut für den Bassbauer, klar - aber das muss ja ein Fanatiker sein. Den 94% -Nashville finde ich am besten - beim Original sind die Proportionen für mein Empfinden ein wenig aus den Fugen.

Und mit den Bässen spielt er dann nach eigener Aussage Karnevalsmucke und ploing ploing? Wieviel Kölsch hat man ihm vorher eingeflößt (ich weiß... aber gerade deshalb...)?
LG

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Re: Die Kochmütze ;)

#19

Beitrag von bea » 10.12.2011, 01:11

Darf ich mal ganz neugierig fragen, welchen von den fünf Bässen auf der Fotostrecke Du nicht gebaut hast? Ist der 5-te im Hintergrund des einen Bildes ein Original?
LG

Beate

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Re: Die Kochmütze ;)

#20

Beitrag von kaguit » 10.12.2011, 01:49

@potomac: ich schaue mal nach ob ich noch ein pdf.datei habe.
melde mich noch.
@bea: ich habe den fretlessbody NICHT gebaut.
er hat auch 1 oder 2 originale,
die sind glaube ich aus lärche damals von framus gefertigt worden, sogar schichtverleimt...
bezüglich hardware und elektronik am besten dem ralf anmailen...
klar, die original korpora ist recht groß - keine frage.
wie schon erwähnt da gabs einmal eine verkleinerte version ( mit riegelahorn )
die war nur ca. 34 cm breit an der breiteste stelle.
der korpus mit cocobolodecke ist ja thinline und hat ultraleichte khayaboden.
soweit ich mich erinnere es wog samt hardware 3,4 kg.
die zwei eschenholz teile waren nur 40 mm stark, oder gar 38 mm...
fanatiker ??? neee, ein ganz netter kerl, der mal paar hälse für paar euros
ersteigert hat. wo ??? weiss doch jeder...

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Re: Die Kochmütze ;)

#21

Beitrag von potomac » 10.12.2011, 02:10

kaguit hat geschrieben:@potomac: ich schaue mal nach ob ich noch ein pdf.datei habe.
melde mich noch.
...
Na, da bin ich ja guter Hoffnung :)
Gruß
Wolfgang

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Re: Die Kochmütze ;)

#22

Beitrag von bea » 10.12.2011, 02:36

kaguit hat geschrieben: der korpus mit cocobolodecke ist ja thinline und hat ultraleichte khayaboden.
soweit ich mich erinnere es wog samt hardware 3,4 kg.
Den finde ich ausgesprochen edel (auch wenn er mir kleiner noch besser gefiele). Dickes Lob dem Erbauer.

Was die Schalter angeht: auf der Framus-Vintage-Seite hab ich sie vorhin gesehen. Den Preis möchtest Du nicht sehen.
Soweit ich weiß, verbaut Framus diese Sorte Schalter in Archtops aus dem Custom-Shop.
LG

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Re: Die Kochmütze ;)

#23

Beitrag von FramusNashville » 07.03.2012, 17:45

Hallo, ich bin der kölschtrinkende, reiche! Karnevals-Depp aus Düsseldorf, der sich für zu viel Geld sinnlos viele Framus Nashville Bässe bauen ließ, natürlich nur nach dem Gusto der jeweils dran Beteiligten...

Spaß beiseite, ich bin Ralf, neu hier und habe heute zufällig beim googlen diesen etwas betagteren Thread gefunden, in dem es am Rande auch um meine Bässchen geht.

Ich habe noch alle selbstgemachten Pläne und Daten, die ich damals am Zoltan verschickt habe.
Natürlich auch Schaltungen, Tipps , Maße etc.
Wenn ich also jemandem helfen kann, gerne!
Die ganzen Bassbauer und Holzwürmer verstehen ja sowieso nicht, was man am "Framus Nashville" wohl so finden kann...

Fragt also, was ihr wissen wollt

Grüße
Ralf

PS: auf der Karnevalsaufnahme hört man einen echten Nashville, verstimmt und live im Proberaum!

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Re: Die Kochmütze ;)

#24

Beitrag von potomac » 07.03.2012, 18:54

Ralf, Du hast eine persönliche Nachricht, siehe Posteingang :)
Gruß
Wolfgang

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Re: Die Kochmütze ;)

#25

Beitrag von bea » 08.03.2012, 01:19

Hallo Ralf, tröste Dich ...

...aber mit meinem Bonn-Meenzerischen Hintergrund und Düsseldorf als Geburtsort (nein, weder Aschermittwoch noch Weiberfastnacht) muss ich doch lästern dürfen, gell? Und "verrückt" bin ich allemal auch. Schließlich baue ich gerade zwei Bässe und eine Klampfe und gleichzeitig einen Epiphone EB-3 1960s shortscale um (den es in dieser Bauart ausschließlich in der Stadt gibt, in der man zwei Tasten am Computer austauschen muss, um nicht auszuflippen - es gibt/gab doch tatsächlich Kölsch-Tasten für Computertastaturen). Dabei habe ich doch nur zwei Hände zum Spielen und weiß noch gar nicht, ob die beiden Bässe tonlich den EB-3 werden ablösen können. Das Ding klingt nämlich inzwischen einfach geil.


Was ich am Nashville interessant finde: nach reiflichem Überlegen habe ich mich immerhin entschlossen, die Kochmützen-Kopfplatte intakt zu lassen und eine eigene Korpusform dazu zu überlegen. Noch dazu eine, die ich während der Produktionszeit des Nashville ersonnen hatte.

Aber erzähl doch einfach mal, was Du am Framus Nashville so gut findest. Wie gesagt finde ich den Nashville mit dem verkleinerten Korpus durchaus auch optisch nicht unattraktiv. Durchaus im Gegensatz zu dem Kiefernbody des Originals - was für mich rein gar nichts mit den tonlichen Qualitäten des Basses zu tun hat. Und gerde, wiel ich das Original so abgundtief häßlich fine, fasziniert mich das Instrument dann doch wieder.
Daher also gerne hier - aber vielleicht sogar besser in einem eigenen Thread - ich kann mir ganz gut vorstellen, dass eine Historie des Werdegangs der Nashville-Clones hier von Interesse sein könnte.

Ach so, habe ich das richtig mitbekommen - waren die PUs im 94% Nashville nicht sogar alte Thunderbird-PUs?
Was weiß man über die originalen Tonabnehmer?
LG

Beate

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