Jackson Headstock Reperatur

Alles um einen alten Schatz aufzufrischen ... auch am Finish
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Jackson Headstock Reperatur

#1

Beitrag von Jona » 03.07.2017, 21:47

Hallo allerseits :)

Ich bin vor einiger Zeit auf Ebay Kleinanziegen über eine 1994 jackson Performer mit EMG´s gestolpert und habe mir diese gekauft.
Leider hat sie den Transport mit der Post nicht überstanden, seht selber.

Die Post haftet leider nicht, ich konnte mich aber mit dem Verkäufer auf einen Preisnachlass einigen.
Ich bin immernoch sehr zufrieden mit dem Preis.

Hier jetzt die Bilder.
Wie würdet ihr vorgehen?

Leim oder Epoxy?
Irgentwie noch "dübeln" oder verstärken mit Querstreben auf der Rückseite??


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Re: Jackson Headstock Reperatur

#2

Beitrag von Haddock » 04.07.2017, 08:34

Hallo Jona,

das ist ja ärgerlich! Ich würde die Kopfplatte mit einem gescheiten Epoxy leimen, ohne Dübel. Zuerst das kleine Stück, die Leimfläche für das grosse Stück abkleben, und dann, im zweiten Schritt das grosse Stück.

Gruss
Urs

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Re: Jackson Headstock Reperatur

#3

Beitrag von capricky » 04.07.2017, 08:45

Stück für Stück anleimen und eventuell eine dünne CFK Gewebeplatte zur Stabilisierung aufkleben.

http://shop1.r-g.de/art/615400

...und wenn alles fertig ist, richtige Saiten aufspannen, Blumendraht schwingt nicht wirklich gut! 8)

capricky

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Re: Jackson Headstock Reperatur

#4

Beitrag von MiLe » 04.07.2017, 11:50

täuscht das auf den Bildern oder besteht der Headstock aus Sperrolz? (think)
Beste Grüße

Michael

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Re: Jackson Headstock Reperatur

#5

Beitrag von Jona » 04.07.2017, 17:47

capricky hat geschrieben:
04.07.2017, 08:45

...und wenn alles fertig ist, richtige Saiten aufspannen, Blumendraht schwingt nicht wirklich gut! 8)

capricky
Blumendraht :D
War noch vom Adventskranzbinden übrig :D ;)
MiLe hat geschrieben:
04.07.2017, 11:50
täuscht das auf den Bildern oder besteht der Headstock aus Sperrolz? (think)
Das täuscht, ist Ahorn

Danke, das werde ich dann so mal versuchen.... mal sehen!
Der UHU Endfest Epoxy taugt?
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Re: Jackson Headstock Reperatur

#6

Beitrag von clonewood » 04.07.2017, 18:08

Dadurch, dass 3 miteinander zu verbindende Teile vorliegen bestünde hier die Möglichkeit einer unsichtbaren Dübelung.

Man nehme sich das mittlere kleine Stück.
Dorthinein kommen 2 Bohrungen
Dann dieses Stück, so wie es an die anderen beiden Teile gehört, anhalten und durch die gebohrten Löcher die Bohrungen weiterführen.
(dabei ist es wichtig parallel zu bohren.....also die Bohrrichtung vorher auf der Kopfplatte anzeichnen/tapen)
Sofern kein Materialverlust vorhanden ist, dürfte hier auch ein Holzleim (Titebond) funktionieren

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