Schleifblock zum Bünde-Abrichten

Alles um einen alten Schatz aufzufrischen ... auch am Finish
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Bogenbauer
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Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#1

Beitrag von Bogenbauer » 10.01.2015, 22:37

Hallo Leute,
ich muss die Bünde meines Erstlings abrichten, und zwar richtig. Der schnarrt ganz fies bei halbwegs menschlicher Saitenlage.
Ebenso der Fame-Bass, den hab ich auch verhunzt, obwohl der vorher schon verhunzt war. Sättel passen, denk ich mal.
Ich hab mir seinerzeit einen Klotz in Griffbrettlänge aus einem Streifen Multiplex geschnitten, da 180er Gewebepapier drauf mit doppelseitigem Klebeband. Hat nicht funktioniert. Hals war so gerade wie möglich und vernünftig unterfüttert.
Jetzt liest man immer wieder, dass Leute mit 30 cm langen Blöcken aus Spanplatte den Job gut hinkriegen. Werd ich wohl nicht schaffen. Also, wo krieg ich diesen geläppten Wolframstahldings her?

Ach ja, wie ist das mit dem Falloff am Griffbrettende? Muss das sein?

Nochwas: Wenn ich am Hals vom Bass entlanglinse in der Verkürzung,
hat der ja keine gleichmässige Krümmung, sonder so ca. beim 12ten Bund die Hauptbiegung. Bei den ersten Bünden biegt sich nix, (genau wie beim Hals-Korpus-Übergang) was mir als Bogenbauer auch klar ist. Der müsste da ja superdünn sein, bzw die Halsdicke müsste in einer konvexen Kurve dünner werden zum Sattel hin. Hat das schon mal wer probiert, einen Hals "tillern"?

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jhg
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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#2

Beitrag von jhg » 10.01.2015, 23:06

Also ein Klotz so lange wie das Griffbrett ist natürlich Unsinn.

Was in der Regel funktioniert ist ein gerader Klotz aus was auch immer (Multiplex, beschichtete Spanplatte, Alu - egal, Hauptsache gerade) von ca. 25 - 30cm Länge.

Dann wird der Halsstab entspannt und der Hals sollte einigermaßen gerade sein. Ist er das nicht, bringt das Abrichten der Bünde auch nicht wirklich viel. Ich vermute eher, dass der Hals bzw. das Griffbrett nicht gerade sind. Dann müssen die Bundstäbchen raus, das Griffbrett gerade abgerichtet werden und dann die Bundstäbchen wieder rein. Das Abrichten der Bundstäbchen darf maximal einige wenige Zehntel sein - alles andere ist Murks.

Natürlich kannst du dir gerne einen superteuren, geläppten Stahlblock kaufen - aber der wird das Problem genauso wenig lösen wie eine stinknormale Spanplatte.

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#3

Beitrag von capricky » 10.01.2015, 23:48

Seit gut 30 Jahren richte ich Griffbretter problemlos mit etwa 20m dicken Klötzern von Span/MdF-Platten ab, die so lang sind, wie Schleifpapierblätter breit sind, also 21cm (DIN A4), Die Breite richtet sich nach der von doppelseitigem Tesa Teppichklebeband, also bekomme ich aus einem Bogen Schleifpapier zweieinhalb doppelseitig beklebte Schleifklötze heraus. Meine Körnungen gehen von 180 bis 400.
Zur Orientierung: für die Grobabrichtung eines neu bundierten Griffbretts (längs) brauche ich keine Minute, für ein Griffbrett mit stark verschlissenen, abgespielte Bünde keine fünf Minuten, bei 240er Körnung. Braucht man länger, läuft etwas verkehrt. Auch kürzere Schleifklötze, etwa 15cm sind durchaus möglich und praktikabel.

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#4

Beitrag von Bogenbauer » 11.01.2015, 00:45

ich hätte da Angst dass sich die Spanplattendinger verbiegen oder von Haus aus nicht eben sind. Bei Multiplex isses jedenfalls so dass die nie gerade sind. Aber bei 20m Stärke sollte es wohl gehen! :D
Die Schleifpapierpreise wären mir eher egal...auch die Zeit... Hmmm...denke der Hals war gerade, ist auch fett genug...wie krieg ich das dann hin mit sonem kurzen Block dass die Bünde dann perfekt in einer Ebene liegen? Wär das nicht einfacher wenn der Block übers ganze Griffbrett reicht und man damit ohne Druck nur so ein bischen hinundherjuckelt? Hab schonmal in utube geschaut, da gibts welche die schwören dadrauf...is wohl Erfahrungssache mit den kurzen Dingern, aber die Erfahrung hab ich leider nicht! gibts irgendwo ne sehr genaue Anleitung?
Gruss Roland

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#5

Beitrag von Bogenbauer » 11.01.2015, 00:48

ach stimmt, der alte Schleifklotz war gar nicht so lang wie das Griffbrett, aber fast. vielleicht grad die falsche Länge?

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#6

Beitrag von gitabou » 11.01.2015, 09:02

Du kannst auch bei einer handelsüblichen Feile den Griff (Heft) abmachen und es damit erledigen. Die Feile sollte dabei aber nicht zu schmal sein, also eher eine breite Feile benutzen. Man muss dann eben etwas aufpassen wegen der Feilenangel. (Es gibt aber natürlich auch spezielle Abrichtfeilen (siehe Bild) ohne Feilenangel)
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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#7

Beitrag von Poldi » 11.01.2015, 10:07

Du mußt ja auch nicht alle Bundstäbchen auf genau einer Höhe haben.
Ich schaue, nach dem groben Abrichten, mit einem geraden Stück Blech immer nur über 3 Bundstäbe.
Sollte es da nicht passen befeile ich nur den zu hoch stehenden Bundstab. Danach gehe ich mit dem Blech einen Bund weiter und Kontrolliere wieder.

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#8

Beitrag von capricky » 11.01.2015, 10:36

Bogenbauer hat geschrieben:...wie krieg ich das dann hin mit sonem kurzen Block dass die Bünde dann perfekt in einer Ebene liegen? Wär das nicht einfacher wenn der Block übers ganze Griffbrett reicht und man damit ohne Druck nur so ein bischen hinundherjuckelt?
Wer behauptet denn, dass alle Bünde in einer Ebene liegen müssen? Das erzählt ja nicht mal Firma Plek mit ihrer Maschine.
Die Grundforderung ist, dass die beiden benachbarten Bünde eines Bundes in der Ebene liegen sollten, das ergibt dann schon theoretisch zwangsläufig ein ebenes Griffbrett. Praktischer und zielführender ist aber schon einen Schleifkotz zu verwenden, der fünf, oder besser sechs Bünde überdeckt. Vom Sattel aus gemessen (dort ist die "Bunddichte" am geringsten) sind das etwas 20cm, es werden also 40% eines Griffbrettes abgedeckt.
Analogie zum Hobeln - kein Schreiner nimmt einen Hobel, der so lang ist wie das Brett, was gerichtet werden soll. Ich hoble mit einem 15cm langen Einhandhobel 50 bis 60cm lange Griffbretter perfekt eben und gerade. Dabei hat eine plane Hobelsohle mit dem vorstehenden Hobelmesser eigentlich auch eine "falsche" Geometrie.
Griffbrettlange Schleifklötzer (besser länger) machen vielleicht noch Sinn beim Abrichten eines unbundierten Griffbretts, zum Abrichten von Bünden sind sie vom handling schlecht zu kontrollieren. Sie werden im "nördlichen" Teil des Griffbretts (Richtung Sattel) mehr abtragen, als im dichteren "südlichen" Teil, man produziert eher einen back bow, statt einer Linie der Bundkronen.

Bünde abrichten ist keine Frage des Geschicks und der Intelligenz (dachte ich bisher ;) ) , sondern eine Frage des Fleißes. Das eigentliche Grundabrichten dauert je nach Zustand der Bünde eine Minute bis fünf Minuten, das nervige und dreckige Kronen, Feinschleifen, Polieren, Bundendenabrunden dann aber eine halbe Stunde und länger.

Um himmelswillen keine handelsüblichen Schlosserfeilen zum Abrichten nehmen! Ich habe da noch nie eine gesehen, die wirklich gerade ist, meine schweizer Präzisionsfeilen mal ausgenommen, die sind aber auch nur 4mm breit. Wenn Feile, dann aber auch nur die dedizierten Abrichtfeilen. Die sind "zufällig" auch etwa 20cm lang. Der Nachteil gegenüber Schleifpapier ist, das die Feile nur längs bewegt werden darf, der Schleifklotz darf auch quer.

capricky

...ich habe vergessen: die Kontrolle über den Erfolg des Abrichtens habe ich über das Schliffbild der Bundkronen. Sind die über die gesamte Breite "angeschliffen", ist gut mit Abrichten, dann beginnt die Feinarbeit. Ich markiere auch nicht die Kronen vorher mit einem Edding o.ä.

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#9

Beitrag von gitarrenmacher » 11.01.2015, 11:30

Wer einen Betrieb für Vordach/Wintergartenbau der Alukonstruktionen ausführt in der Nähe hat, sollte da mal nach Quadrat-oder Rechteckprofilen fragen.
Ich habe Stücke 50x50x200 für Kaffeekassenspende ergattert, notfalls zahlt man halt ein paar Euro.
Vier gerade Flächen für verschiedene Körnungen Schleifpapier und wenn das Teppichklebeband mal gar nicht abgeht, macht man das ganze warm oder säubert es mit Universalverdünner.
Ich fange mit K180 an und ende mit K500 vor dem Verrunden.
Im Übrigen ist das Abrichten nicht in erster Linie eine Frage des supergenauen Schleifklotzes mit auf 1-2/10mm genauen Flächen, Ein gerader Holzblock reicht alle mal.
Mit Ruhe und wenig Druck dabeigehen und evtl. bei den ersten Probanden mit Edding markieren.
Dann wird dat schon.
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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#10

Beitrag von DoubleC » 11.01.2015, 16:16

capricky hat geschrieben:Seit gut 30 Jahren richte ich Griffbretter problemlos mit etwa 20m dicken Klötzern von Span/MdF-Platten ab, die so lang sind, wie Schleifpapierblätter breit sind, also 21cm (DIN A4), Die Breite richtet sich nach der von doppelseitigem Tesa Teppichklebeband, .........................................

capricky
Sach mal Scheff...........wie hältst Du die denn gerade? 20mx0,21mx0,05m......das ist doch 'n wahnsinns hebel....... (naughty)

Und ist das nicht gerade in der kalten Jahreszeit schwierig, wenn man sich zum Bündeabrichten immer in die Werner-Seelenbinder/Max-Schmeling/Deutschland-Halle oder die O2-World verflümen muss, von wejen die Raumhöhe........draußen iss ja momentan eher nicht (think) (think) (think) wejen Sturmtief Felix und Rejen.......

:D :D :D :D :D

Ich habe meine ersten Abrichtungen mit Alu-Rechteckprofilen (20mm x 50mm x 150-300mm → Baumarkt), Edding und auch einem Radiusblock verrichtet (wegen Nichtübung und Radiusüberprüfung)........hat gut geklappt. Alledings ist Sandpapier auf Bünden ein ekliges Geräusch......so pädagogisch (Fingernagel auf Tafel).........Die Feile, die in meinem Anfängerbundierungskit vom Ami-Schotten war (StewMac..........) ist schon arg aggressiv.......


Grüsse


2C

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#11

Beitrag von capricky » 11.01.2015, 16:43

DoubleC hat geschrieben:
capricky hat geschrieben:Seit gut 30 Jahren richte ich Griffbretter problemlos mit etwa 20m dicken Klötzern von Span/MdF-Platten ab, die so lang sind, wie Schleifpapierblätter breit sind, also 21cm (DIN A4), Die Breite richtet sich nach der von doppelseitigem Tesa Teppichklebeband, .........................................

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Sach mal Scheff...........wie hältst Du die denn gerade? 20mx0,21mx0,05m......das ist doch 'n wahnsinns hebel....... (naughty)

Und ist das nicht gerade in der kalten Jahreszeit schwierig, wenn man sich zum Bündeabrichten immer in die Werner-Seelenbinder/Max-Schmeling/Deutschland-Halle oder die O2-World verflümen muss, von wejen die Raumhöhe........draußen iss ja momentan eher nicht (think) (think) (think) wejen Sturmtief Felix und Rejen.......

:D :D :D :D :D
C
Ja das sind die Folgen! :cry:
Ich bin als Kind neben einem Furnierwerk aufgewachsen, dem war noch eine Spanplattenproduktion angeschlossen, 15 Meter vom Fenster meines Zimmers entfernt. Je nachdem wie der Wind wehte, staubte und stank es entsetzlich (Formaldehyd). Jottseidank hatte ich bevor das Zeug im Spanplattenleim verboten wurde, bereits eine Überdosis "gebunkert". Nun ist das Hirn auf Erbsengröße geschrumpft, ich merk nix mehr und bin dabei glücklich! (baeh)

capricky

...natürlich waren Müllimetah gemeint!

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#12

Beitrag von Bogenbauer » 11.01.2015, 17:17

danke Leute! Wenn Ihr mit euren Erbesenhirnen das schafft mit den kurzen Blöcken, dann schaff ichs auch. Kann aber sein dass Eibenstaub noch potenter ist ais Formaldehyd. Wenns schiefgeht, was solls.
Der Hals von meinem Eigenbau muss sowieso irgendwann ersetzt werden, der ist beim Einpassen etwas zu kurz geworden, sodass ich bei der Bridge hinten schon auf Anschlag bin mit den Reitern.

Aber hier nochmal: was ist mit dem Falloff? Also Bünde ab Korpusübergang graduell tieferschleifen? Grad der Fame-Bass hat einen superweichen Hals, der knickt praktisch beim Korpusübergang direkt weg unter Zug...

merci, Roland

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#13

Beitrag von capricky » 11.01.2015, 17:59

Bogenbauer hat geschrieben:
Aber hier nochmal: was ist mit dem Falloff? Also Bünde ab Korpusübergang graduell tieferschleifen? Grad der Fame-Bass hat einen superweichen Hals, der knickt praktisch beim Korpusübergang direkt weg unter Zug...
Also es mag Fälle geben, wo es notwendig sein kann den Bünden am Halsende ein "fall off" zu schleifen. Ich persönlich erinnere aber nicht einen Fall. Vielleicht ist es ein Phantom, alle diskutieren darüber, keiner hat es je gesehen!? (think)
Egal, eine Prophylaxe ist nicht angezeigt.

capricky

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#14

Beitrag von jhg » 11.01.2015, 18:44

Wenn man das mit einer Feile machen will, dass muss es eine Maschinenfeile sein. Die sind nämlich ganz gerade. Aber leider sind die auch ausgestorben. Ich hatte noch sein Teil aus meiner Ausbildungszeit. Alle üblichen Feilen sind für Handarbeit gedacht und deshalb auch nicht gerade sondern ballig - damit man damit eine gerade Fläche feilen kann (wenn man lang genug übt :) Mit einer geraden Feile geht das nämlich nicht)

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#15

Beitrag von Bogenbauer » 11.01.2015, 18:59

allright, ich mach mir nen Block...
wie und wo fixiert ihr den Hals, damit er sich nicht durchbiegt beim schleifen? Da kann man ja auch was falsch machen denk ich.
Mechaniken runter oder nicht, Sattel raus oder nicht?

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Re: Schleifblock zum Bünde-Abrichten

#16

Beitrag von jhg » 11.01.2015, 19:10

Sattel immer abmachen. bei den Mechaniken gucken, ob es passt - eigentlich kann man sie dranlassen.

Ich habe mir zwei Unterlageklötze mit einer Hohlkehle für den Hals gemacht. Einer für Akustik, einer für E-Gitarren. Ich weiß ja nicht was du vorhast, aber ich über nicht besonders viel Druck beim Schleifen aus. Ein sanfter Druck bei ordentlichem Schleifleinen reicht völlig aus. Eher ein wenig länger schleifen als mit viel Kraft. Dabei darf sich der Hals nicht durchbiegen ...

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