Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

Alles um einen alten Schatz aufzufrischen ... auch am Finish
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thoto
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Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#1

Beitrag von thoto » 09.08.2014, 18:24

Ich habe heute von einem Freund seine Gitarre in die Hand bekommen und soll mal schauen, weshalb sie manchmal schnarrt.
Dabei fiel mein Blick auf die Kopfplatte und ich fragte, ob er da mal einen Unfall versucht hat, selber zu reparieren.
Er erzählte mir, nach einem Gig sei sie umgefallen und das Binding der Kopfplatte abgeplatzt. Er habe sie zu einer hiesigen (mir auch bekannten) Gitarren-Werkstatt gegeben und für 100 EUR ist dies als Ergebnis herausgekommen: :shock: :shock: :shock:
Ich habe angeboten, da mir selbst die Erfahrung fehlt, mal euch zu fragen, ob man da was retten kann.
Also irgendwie verfüllen und dann auch wieder so verschleifen, dass man nicht diese Monsterriefen sieht.
Das angeklebte Binding scheint außerdem noch etwas tiefer unter der Lackschicht zu sitzen, als das Original (erstes Bild).
Fällt euch dazu was ein?

Reklamation/Nachbesserung scheidet wohl aus, da das Ganze schon einige Jahre zurückliegt. Und ich bezweifle, dass mein Kumpel die nochmal dorthin bringt. Zitat: "Für 100 EUR würde ich so etwas auch machen können" :D
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#2

Beitrag von capricky » 09.08.2014, 18:38

Also ich habe jetzt mal eben "Gitarrenwerkstatt + Braunschweig" gegoogelt, ich hoffe dass es keine von den ersten Treffern ist... :?

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#3

Beitrag von thoto » 09.08.2014, 19:26

capricky hat geschrieben:... ich hoffe dass es ...
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nietzsche hat geschrieben:Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden jähen Bach des Lebens.
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thoto hat geschrieben:Ich hoffe, dass es alle ersten Treffer sind, dann steigen meine Chancen, irgendwann großen, regionalen Erfolg mit Gitarrenreparaturen zu haben ins U-N-E-R-M-E-S-S-L-I-C-H-E :badgrin:
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#4

Beitrag von Herr Dalbergia » 10.08.2014, 10:52

Müßte halt die Kopfplattenvorderseite / Rückseite und die Seiten neu lackiert werden, davor halt alles nivellieren.
Interessant wäre zu wissen wie groß der Schaden war.

Will sagen, wenn an der Kopfplatte ein Stück vom Binding abgeplatzt war, an der Stirnfläche noch Schäden waren, und noch eine ganze Ecke abgeplatz war und ersetzt werden musste, dann bitte noch alles perfekt nachlackieren.....ohohohohoh

Ja klar...,und alles für 100 Euro...

Jungs, fahrt mal mit eurem Auto zu einem Beulendoktor, oder zu Smartrepair, oder zum Lackierer...klar kann man das schhöner machen und nachlackieren, aber in einer Großstadt kostet das dann leicht auch mal etwas mehr. Da müßte man halt Fotos haben wie die Gitarre aussah als sie abgegeben wurde.

Bin da sehr vorsichtig mit irgendwelchen Vor-Urteilen

Cheers, Alex

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#5

Beitrag von gitarrenmacher » 10.08.2014, 12:23

Herr Dalbergia hat geschrieben:Müßte halt die Kopfplattenvorderseite / Rückseite und die Seiten neu lackiert werden, davor halt alles nivellieren.
Interessant wäre zu wissen wie groß der Schaden war.

Will sagen, wenn an der Kopfplatte ein Stück vom Binding abgeplatzt war, an der Stirnfläche noch Schäden waren, und noch eine ganze Ecke abgeplatz war und ersetzt werden musste, dann bitte noch alles perfekt nachlackieren.....ohohohohoh

Ja klar...,und alles für 100 Euro...

Jungs, fahrt mal mit eurem Auto zu einem Beulendoktor, oder zu Smartrepair, oder zum Lackierer...klar kann man das schhöner machen und nachlackieren, aber in einer Großstadt kostet das dann leicht auch mal etwas mehr. Da müßte man halt Fotos haben wie die Gitarre aussah als sie abgegeben wurde.

Bin da sehr vorsichtig mit irgendwelchen Vor-Urteilen

Cheers, Alex
Da muss ich Alex recht geben. Jeder Fliesenleger in Niedersachsen setzt Stundenlöhne von min. 35-40,- netto an.
Ich lehne solche Minimalreparaturen mehr und mehr ab. Da kannste den Kunden noch so oft sagen. "Ich mache es dir so zurecht, dass nichts weiter kaputtgeht, aber kosmetisch wird es mehr schlecht als recht." Irgendwann kriegt man hintenrum das Gelaber mit, im Sinne:"Was´s denn das für´n Pfuscher."
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#6

Beitrag von capricky » 10.08.2014, 13:06

Hääää? :shock:
Klar, die 100 Euro hätt ich auch genommen, die Reparatur hätte aber maximal keine halbe Stunde gedauert (mit Unterbrechungen wie Aushärtezeit vom Superkleber). Nur hätte man solche Kolateralschäden nicht gesehen. So ein Armutszeugnis wäre mir absolut peinlich gewesen. Es ist doch nicht zu übersehen, wie milde formuliert "grobmotorisch" vorgegangen wurde. Lack und Kleber mit 180er Schleifpapier beigeschliffen... :roll:
Jeden smarten repairer oder Autolacker hätte ich mit seiner eigenen Spritzpistole erschossen, der an meinem Auto so eine "gleichwertige Arbeit" hingeschissen hätte.
Ich bin entsetzt, dass solche "Leistungen" hier noch entschuldigt werden. Berufsethos scheint ein Auslaufmodell zu werden

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#7

Beitrag von thoto » 10.08.2014, 13:32

Recht habt ihr, alle beide.
Ich kann zum eigentlichen Schaden auch nichts sagen.
Aber wie ihr schon angedeutet habt, wird man letztendlich am Ergebnis seiner Arbeit gemessen und deshalb wuerde ich solche Aufträge entweder sauber fuer angemessenes Geld ausfuehren oder halt ablehnen. Die wenigstens fragen nach den genauen Umständen, wie es zustande gekommen ist. Es konnte natuerlich sein, das mein Kumpel den Reparateur bequatscht hat, es trotzdm zu machen, aber zufrieden ssind bestimmt beide nicht, der Auftragnehmer hat evtl. Sogar den groeßeren Schaden wegen indirekter Negativwerbung.
Deshalb faende ich es seriöser gleich die Finger davon zu lassen...

Abe ich werde nochmal nach den genauen Umständen fragen, wie da abgelaufen ist. Danke jedenfalls fuer die berechtigte "Bremse"

Edit: Der Beitrag hat sich wohl mit Caprickys überschnitten...
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#8

Beitrag von thoto » 10.08.2014, 13:38

Ach ja, fast vergessen...
Was wäre denn nötig, um wenigstens die ganzen Krater zu beseitigen und das Ganze dann an den matten Lack optisch wieder anzupassen? Mit Epoxy oder Superkleber auffuellen und dann beischleifen? Aber wie kriegt man die matte Textur hin?
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#9

Beitrag von gitarrenmacher » 10.08.2014, 14:19

capricky hat geschrieben:Hääää? :shock:
Klar, die 100 Euro hätt ....................
Ich bin entsetzt, dass solche "Leistungen" hier noch entschuldigt werden. Berufsethos scheint ein Auslaufmodell zu werden

capricky
Weder haben Alex noch ich diese "sehr rustikale" Arbeit entschuldigt, noch für gut befunden.
Alex hat eingeworfen, dass eine gut ausgeführte Reparatur mit dem von ihm beschriebenen Schadensbild durchaus einer Beilackierarbeit beim KfZ-Gewerbe entsprechen könnte.
Ich habe geschrieben, dass ich minderwertige Reparaturen auf Kundenwunsch nicht mehr ausführe. Aus sehr gutem Grund!!
Warum bekommst du denn nun gleich wieder Schnappatmung.

Dann möchte ich noch darauf hinweisen, dass jeder, der den Satz mit dem Berufsethos unterschreibt, sich einmal den Unterschied in der Preisgestaltung einer gewerblich geführten Werkstatt und einer unangemeldeten Nebentätigkeit vor Augen führen sollte. Wenn jemand mal nach Feierabend eine Stratocaster perfekt bundiert und dafür € 70,- nimmt (auf Tasche) kann er / sie das gerne machen. Hab ich echt kein Problem mit. Aber wenn dann mit diesem Preis hausiert wird und mir dadurch Aufträge entgehen, krieg ich Schnappatmung. (Jüngst 2x vorgekommen, und ich werde handeln) Wer handelnd tätig ist und Berufsethos für sein Gewerk einfordert, sollte auch darin beruflich tätig sein.

Dann möchte ich hier noch ausdrücklich betonen. Die Reparatur sieht besch.......eiden aus.
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#10

Beitrag von Herr Dalbergia » 10.08.2014, 20:49

Hier liegt ein Missverständnis vor:

Die gezeigte Reparatur ist schlecht und unvollständig durchgeführt, ob sie 100 Euro wert ist möchte ich nicht beurteilen.

Wenn ich die Gitarre bekommen hätte, hätte ich das ordentlich gemacht, nachlackiert usw. Ob hierfür 100 Euro gereicht hätten kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß wie die Gitarre / der Schaden aussah. Ich denke aber bei weitem nicht.

Die Sache ist halt ganz einfach: Das ist eine ESP keine LTD....bei einer LTD hätte ich auch gesagt...auch machen wir irgendwie für einen 100er wieder fit....bei einer ESP fühle ich mich an den Eiern gepackt und mein Berufsethos ist aber so was von anwesend!!!!

Mit einer ESP scherze ich nicht, und das hätte ich dem Besitzer auch klar gemacht daß man da halt jetzt etwas mehr als 100 Euro investieren MUSS!!!!

Arme Gitarre....

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#11

Beitrag von capricky » 11.08.2014, 10:53

gitarrenmacher hat geschrieben:.... Wer handelnd tätig ist und Berufsethos für sein Gewerk einfordert, sollte auch darin beruflich tätig sein.
...ach wenn mir nicht schon auf Grund einer Lebensmittelvergiftung zum Würfelhusten wäre... wenn Du mit diesem feinsinnigen Anwurf auf mich zielst - ich bin Angestellter! Möglicherweise sind die nicht stimmberechtigt oder es gilt ein anderer Codex, mein Chef hat davon auch spezielle Vorstellungen und gibt eh nur eine "ethische" Vorgabe - Umsatz! Dennoch tendiert die Reklamationsrate und die "üble Nachrede" gegen Null.

Allgemein nehme ich mir als branchenfremder bedienstleisteter Kunde sogar das Recht heraus, im Bedarfsfalle an Handwerkerehren zu erinnern, überwiegend mit Erfolg. Es gibt aber auch welche die können es nicht besser.
Meine Kritik in diesem thread zielt nicht auf die Preisgestaltung, die kann jeder mit sich oder besser dem Kunden ausmachen, wie er will. Die Kritik gilt einzig der dargebotenen Leistung, die war "unerfreulich".

Threads wie dieser, nehmen immer diese Entwicklung, dass sollte ich nun langsam mal wissen... :roll:

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#12

Beitrag von gitarrenmacher » 11.08.2014, 11:02

capricky hat geschrieben:
Threads wie dieser, nehmen immer diese Entwicklung, dass sollte ich nun langsam mal wissen... :roll:

capricky
Warum fängst du dann den Quatsch mit dem Berufsetos erst an?
Ich bin hier weg. Gänzlich.
Wer also noch was von mir sehen möchte, oder vielleicht mal eine Info über Akustikgitarrenbau nachfragen möchte.
Es gibt ja auch noch das Nachbarforum.
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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#13

Beitrag von bea » 11.08.2014, 13:38

gitarrenmacher hat geschrieben: Ich bin hier weg. Gänzlich.
Wer also noch was von mir sehen möchte, oder vielleicht mal eine Info über Akustikgitarrenbau nachfragen möchte.
Schade. Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass Du Dich geärgert hat.


Um mal zur Sachebene zurückzuckehren...

Wenn ich meinen gewerblichen Stundensatz und meine Abrechnungsweise zugrundelege, komme ich bei 100 EUR auf 80 min reine Arbeits- (also Epilier-) Zeit. Dies umfasst auch Verbrauchsmaterialien. Die Zeit, die ich mit meinen Kundenverbringe, ist im Mittel um 40-50% länger. Dabei lebe ich nicht vom Drauflegen. Und das ist letztlich der Maßstab, den ich an die Leistung anderer Profis in ihren jeweiligen Gebieten anlege.

Jetzt gehe ich davon aus, dass ein Profi mit einer eingerichteten Werkstatt und auch regelmäßiger Routine sehr viel zügiger vorankommen würde als ich (jetzt in meiner Rolle als Gitarrenbastlerin). Daher kann ich mir schon vorstellen, dass die gezeigte Reparatur in deutlich geringerer Arbeitszeit als 80 min durchgeführt worden sein dürfte. Ich gehe auch davon aus, dass die genutzten Materialien vorhanden sind und anteilig genutzt werden können.

Und mal ganz ehrlich: dieses Ergebnis traue ich auch mir zu, jedenfalls, wenn ich eine komplett eingerichtete Werkstatt zur Verfügung hätte - trotz aller Unvollkommenheiten im handwerklichen, über die ich nicht hinauszukommen scheine. Auch wenn man es nicht vollständig abschätzen kann, würde ich vermuten, dass ich dafür ca. 1/2 Stunde brauchen würde, wenn alles bereit liegt, vielleicht ein paar Minuten länger. In besagten 80 min würde ich vermutlich auch die Ausbrüche besser verfüllt haben. Ob es mir gelungen wäre, das herausgebrochene Stück exakter einzuleimen, weiß ich nicht - mit Glück vielleicht, aber nicht sicher. Perfektion im Sinne von so gut wie unsichtbar - ich glaube nicht, dass das in diesem finanziellen Rahmen möglich sein würde.

Aber sowas kann man ja kommunizieren - und dann liegt die Entscheidung beim Kunden.

Mit anderen Worten: für den Gegenwert von 100 EUR kann man in meinen Augen wohl wirklich mehr erwarten, allerdings kein perfektes Ergebnis - die letzen 10% nehmen ja bekanntlich 90% der Arbeit in Anspruch.

Deshalb kann ich auch Caprickis Kritik an der fürs Geld geleisteten Arbeit nachvollziehen. Ohne jetzt irgendwelche Berufsethik bemühen zu müssen.

@thoto: das jetzt wieder vorsichtig aufzubrechen und dann richtig zusammenzufügen, dürfte um einiges aufwendiger werden als die Reparatur seinerzeit. Da würde ich auf jeden Fall die Finger von lassen.
LG

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#14

Beitrag von bea » 11.08.2014, 13:42

Kleine Ergänzung noch: ich halte ein Ergebnis wie das gezeigte für durchschnittlich.
LG

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#15

Beitrag von Haddock » 11.08.2014, 15:00

Hallo Christian,
gitarrenmacher hat geschrieben: Warum fängst du dann den Quatsch mit dem Berufsetos erst an?
Ich bin hier weg. Gänzlich.
Wer also noch was von mir sehen möchte, oder vielleicht mal eine Info über Akustikgitarrenbau nachfragen möchte.
Es gibt ja auch noch das Nachbarforum.
Wirklich schade, muss doch nicht sein Christian, munterbleiben!

Gruss
Urs

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Re: Kommerzieller RestaurationsVERSUCH

#16

Beitrag von thoto » 11.08.2014, 15:19

@bea: Ich wuerde das auf gar keinen Fall aufbrechen und wieder zusammensetzen!!! Ich haette allenfalls probiert, die Krater zu nivellieren. Aber auch nur bei meiner eigenen Gitarre. Mir fehlft halt die Erfahrung...

@Christian: Ich faende es wirklich schade, wenn deine Erfahrung nicht mehr uns Gruenlingen zur Verfuegung stuende. Vielleicht ueberlegst du ea dr nochmal?
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