Olle Geige - Restaurieren?

Sonstige Saiteninstrumente wie Ukulelen, Mandolinen ... auch elektrische

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Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Ölfinger » 25.09.2015, 21:28

Hallo,
der Zufall spielte mir eine wirklich ziemlich ramponierte Geige zu und ich überlege schon seit langem, was ich damit anstelle.
Lohnt es sich, sich an einer Restauration des Teiles zu versuchen, hänge ich das Wrack an die Wand oder verwurste ich den Korpus für irgendwas bizarres Dreisaitiges mit Piezo- Abnehmer? (think)
Im Inneren klebt ein vergilbter Zettel mit der Aufschrift:
"Santo Seraphin fecit
Venetia Anno 16??"


Bilder:

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Was würdet Ihr machen?

Beste Grüße
Peter
Mit besten Grüßen
Ölfinger

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gitabou
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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von gitabou » 25.09.2015, 22:19

Ölfinger hat geschrieben:
Lohnt es sich, sich an einer Restauration des Teiles zu versuchen, hänge ich das Wrack an die Wand oder verwurste ich den Korpus für irgendwas bizarres Dreisaitiges mit Piezo- Abnehmer? (think)

Mach das doch genau in dieser Reihenfolge:
1. Restauration klappt => cooles Bauprojekt, gut restaurierte Geige
1. Restauration klappr nicht => weiter mit Schritt 2.
2. Hänge das Wrack an die Wand (Nagel an der Wand hält) => cooles Teil an der Wand
2. Hänge das Wrack an die Wand (Nagel hält nicht, Instrument kracht runter) => weiter mit Schritt 3.
3. Mach irgendwas bizarres dreisaitiges mit Piezo-Abnehmer

:D

"Lohnt es sich?"
Meiner Ansicht nach lohnt es sich dann, wenn du Spaß an der Restauration hast. Ich fände es super, wenn du sie restaurieren würdest und uns hier mit ein paar Bildern am Prozess teilhaben lässt!

Eine gute fachliche Einschätzung zum "Grundwert" des Instruments kannst du sicher von einem Geigenbauer in deiner Nähe bekommen, falls du wissen willst ob das vom Wert Sinn macht (dann würde ich die Restauration aber eher fachlichen Händen überlassen).
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...

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von bea » 25.09.2015, 22:27

Ölfinger hat geschrieben: Lohnt es sich, sich an einer Restauration des Teiles zu versuchen,
Sieht doch aussichtsreich aus. Auf den ersten Blick benötigst Du nur einen Steg und Saiten (Nylon, Darm, auf gar keinen Fall Stahlsaiten!). Vorher solltest Du mal schauen, ob der Stimmstock noch steht und ob er Bassbalken noch fest ist, ebenfalls alle Leimfugen.

Apropos Leim - weder Titebond noch irgendwelche Weißleim haben an dem Instrument etwas zu suchen. Weil eine Geige jederzeit wieder geöffnet werden können soll, ist Knochenleim im Geigenbau Pflicht.

Im Nachbarforum schreibt übrigens ein Geigenbauer...
LG

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von hatta » 26.09.2015, 13:02

Restaurieren!

So ein schönes instrument gehört doch wieder spielbereit gemacht, also nur soviel, dass die schöne patina erhalten bleibt. Ist ja immerhin ein zeitzeuge! :)

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Ölfinger » 26.09.2015, 14:43

Oh je, solche Antworten hatte ich befürchtet. Mir tut das Ding nämlich ganz genauso leid.
Damit wäre ich dann wohl wieder in ein neues Projekt gestolpert. Habe ja nicht genug andere.. (whistle)

Jetzt geht erstmal das Recherchieren los. Ich habe absolut keinerlei Ahnung von Streichinstrumenten und auf was es bei deren Konstruktion und Restauration ankommt. Ein Bekannter meint, der Name Seraphin ist wohl bei Geigern ganz gut angesehen. Auch dazu werde ich mich mal schlau machen.

Das Griffbrett ist total kaputtgerieben und muß wohl als erstes runter. Wie löst man Knochenleim? Nur erwärmen und wenn ja, auf wieviel Grad? Oder mit Dampf?
Wie ermittle ich die Stegposition?
Wie wählt man bei Geigen die Saitenlage?
Was mache ich mit der Oberfläche? Schellackpolitur?
Da steckt wohl noch einiges an Aufwand drin.
Mit besten Grüßen
Ölfinger

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von bea » 26.09.2015, 15:37

Mein erstes Instrument war übrigens die Violine; ich hatte ein paar Jahre Unterricht.

An Deiner Stelle würde ich die Violine zuallererst wieder zum Klingen bringen und mich um die Optik nicht scheren. Dazu benötigst Du einen Stegrohling und musst u.U. an Stimmstock und Bassbalken ran und vor allem diese prüfen. Außerdem müssen fehlende Wirbel ergänzt werden. Da hast Du bereits genug zu tun: eine Stegrohling an den Korpus anpassen und zu optimieren ("einzuschneiden") ist nicht so ganz ohne.

Steht denn die Stimme noch? Was passiert beim Anklopfen des Korpus? Hört man dabei irgendwas scheppern?

An Deiner Stelle würde ich das als Langfristprojekt angehen und schrittchenweise vorgehen. Die Arbeiten an einer Violine haben den Vorteil, dass es nicht allzu viel Dreck gibt und vor allem keinen Lärm.
LG

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Izou » 26.09.2015, 16:17

Wir reden hier von einer Geige Baujahr 16xx?! :shock: Herrichten was sonst....! 8)
Gruss Marcel

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Ölfinger » 26.09.2015, 16:20

Bea: Vielen Dank für Deinen Rat.
Das Projekt werde ich wirklich ganz in Ruhe angehen (müssen) und nachdem ich mich überhaupt erstmal über die wichtigsten Sachen schlau gemacht habe, Schritt für Schritt vorgehen. Ich habe Zeit.
Im Innenleben scheint alles fest zu sitzen und der Korpus ist auch rundherum fest. Vielleicht kann ich ihn zu lassen. Bei der Oberfläche möchte ich natürlich ebenfalls sehr behutsam vorgehen. Ich bin sowieso ein Verfechter vom Erhalt originaler Patina.
Bei dieser DKW von 1939 konnte ich sogar den Originallack retten:

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Momentan habe ich unser zukünftiges Wohnmobil buchstäblich bis zur letzten Schraube auseinander und sehr viel Spaß mit dem Holzaufbau des Fahrerhauses. :D
Insofern spielen Platz, Krach und Dreck bei mir keine Rolle, die Zeit aber schon... (whistle)

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Mit besten Grüßen
Ölfinger

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Ölfinger » 26.09.2015, 16:30

Izou: Ich habe ernste Zweifel, daß es sich wirklich um ein so altes Instrument handelt.
Beim Suchen im Internet habe ich unter anderem >das hier< gefunden. Der Preis ist natürlich beeindruckend, aber ich glaube bei Betrachtung der Details nicht wirklich an ein Original.
Diese Details:

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wirken zumindest auf mich nicht gerade wie aus der Hand eines Spitzenklasse- Meisters.
Mit besten Grüßen
Ölfinger

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von wasduwolle » 26.09.2015, 16:42

Hi,
ich würde an diese Geige rein garnichts machen, viel zu gefährlich etwas zu machen was einen evenuellen Wert mindert, lass sie erstmal schätzen.
Und dann kannst du immer noch sehen.
Grüsse
Wasduwolle

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von jhg » 26.09.2015, 17:09

Bin jetzt zwar kein ausgesprochener Geigenkenner - aber in vielen älteren Geigen kleben Zettel mit Stradivari und irgendwas - natürlich mit ganz tollen Jahreszahlen die aber letztlich überhaupt nichts aussagen. Da schmückt man sich wohl gerne mit fremden Federn.
Von der rustikalen Machart (Wirbelkasten, Schnecke, Griffbrett) würde ich eher davon ausgehen, dass es sich um ein günstiges Modell handelt. Zur Sicherheit kannst du natürlich bei einem Geigenbauer mal nachfragen. Aber eine wertvolle alte Geige dürfe kein Griffbrett aus gebeizter Buche (?) haben.

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von aljosha » 26.09.2015, 17:18

hallo,

also erstmal bezweifle ich das es sich um ein sehr altes, wertvolles Instrument handelt
rein von den Fotos wuerd ich sagen anfang 20Jhdt., n Schuelerinstrument
viele Geigenbauer schreiben offensichtlich den namen und Jahreszahl des Modells das sie kopieren innen rein...

schaetzen lassen kann man sowas natuerlich immer, bzw macht auch Sinn bevor man den eventuellen Wert enormst mindert...

abgesehen davon, spielst du sie? sonst rentierts sich nicht wirklich...
eigentlich ist laut den Fotos nur der Wirbelkasten zu ueberholen, also v.a. neue Wirbel
und innen Bassbalken und STimmstock kontrollieren, bzw neu setzen
Risse seh ich jetz keine offensichtlichen, und das Griffbrett ist von der Beize abgesehen scheinbar in sehr gutem Zustand...

aber dazu ist zu sagen, die Ahle und der "spitzer" fuer Wirbel sind nicht grad billig, wenn man sie kaufen muss
desshalb find ich es rentiert sich eigentlich nur wenn du sie auch spielen willst
und selbst dann ist noch die Frage, wie schauts Bogen maessig aus...

anyhow,
best
j

jhg war schneller...

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von gitabou » 26.09.2015, 22:13

Vor Jahren hat bei uns in der Familie jemand ca.40 Geigen und 10-20 Celli und andere Instrumente geerbt, von denen wir keine Ahnung hatten, welche davon wie gut war. Die einzige Möglichkeit das herauszufinden ist, sie einem Experten zu zeigen, der diese einschätzen kann. Da war von "quasi nichts wert" bis "ziemlich viel wert" so ziemlich alles dabei, es waren z.T. Instrumente die mit nur 300DM eingeschätzt wurden aber auch z.B. ein originales Instrument von Testore dabei.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das ne wirklich teure ist, ist nicht besonders groß, aber man weiß es ja nicht. Daher würde ich wirklich zuerst einen Experten befragen, dann kannst du sicher sein, dass du nicht an nem teuren Instrument herumwerkelst.
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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von bea » 27.09.2015, 01:26

aljosha hat geschrieben: also erstmal bezweifle ich das es sich um ein sehr altes, wertvolles Instrument handelt
rein von den Fotos wuerd ich sagen anfang 20Jhdt., n Schuelerinstrument
Das sehe ich genauso. Sozusagen "zweitbilligste" Kategorie - immerhin schon (schwach) geflammter Ahorn, und die Decke im inneren Bereich feinjährig, außen aber stellenweise eher weiter Abstand der Jahresringe. Dann auch die ungleichmäßige und unsymmetrische Rundung des Oberbugs - das ist kein "Meisterinstrument". M.W. wurde bei den gebeizten Griffbrettern gerne Birne verwendet - Buche würde man an den Markstrahlen erkennen.

Wenn man das Instrument sorgfältig einstellt, könnte es schon recht brauchbar klingen. Ein erfahrener Geigenbauer könnte dann sicherlich auch noch Decke und Boden optimieren - aber das würde unbezahlbar und stünde in keinem Verhältnis zu dem potentiellen Wert der Violine (außer, man lernt, es selbst zu machen),
LG

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Bastelmann » 27.09.2015, 07:56

Izou hat geschrieben:Wir reden hier von einer Geige Baujahr 16xx?! :shock:
Wohl eher nicht. Es war im 19. Jhdt./ Anfang 20. Jhdt. im Geigenbau üblich, Zettel mit phantasievollen Jahreszahlen und Namen in neue Geigen zu kleben. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, daß die Geige nichts taugt.
Die Bundesdoofenbeauftragte warnt: "Keine Macht den Doofen!"

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von capricky » 27.09.2015, 09:17

Bastelmann hat geschrieben:
Izou hat geschrieben:Wir reden hier von einer Geige Baujahr 16xx?! :shock:
Wohl eher nicht. Es war im 19. Jhdt./ Anfang 20. Jhdt. im Geigenbau üblich, Zettel mit phantasievollen Jahreszahlen und Namen in neue Geigen zu kleben. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, daß die Geige nichts taugt.
Wenn man solche Teile öfter in der Hand hat, merkt man daß das immer die gleichen Zettel sind. Am häufigsten gibt es "Stradivaris". Diese Zettel sagen nichts weiter, als dass sie nach einem Modell einer Geige des namentlich erwähnten Geigenbauers gefertigt wurden. Es gibt auch noch solche "Amatis" und "Stainer" (Steiner).

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Ölfinger » 27.09.2015, 09:32

Interessanterweise steht auf dem Zettel "16.." und Seraphin hat überhaupt erst ab den 1730ern produziert.
Das Griffbrett besteht aus Fichte mit einer ca. 1,5mm starken Furnierschicht. Was das für ein Holz ist muß ich noch herausfinden. An den Stellen, wo am häufigsten gegriffen wurde, haben sich die Saiten bereits sehr tief in das Griffbrett eingearbeitet. Neu muß es also auf alle Fälle.
Gibt es irgendwo Rohlinge für Griffbretter, Wirbel, Steg usw.?
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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von capricky » 27.09.2015, 10:11

Ölfinger hat geschrieben: Gibt es irgendwo Rohlinge für Griffbretter, Wirbel, Steg usw.?
Na in der eBucht! Preiswerter wirst Du es nirgends bekommen!

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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Ölfinger » 27.09.2015, 11:02

(wall) Na logisch.
Manchmal ist man zu bescheuert, um auf das Selbstverständlichste zu kommen. :lol:
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Re: Olle Geige - Restaurieren?

Beitrag von Izou » 29.09.2015, 09:26

Langer Rede kurzer Sinn, lass die mal von einem Geigenbauer unter die Lupe nehmen, dann wissen wir nachher alle mehr. :)
Aber auch wenn die "nur" Anfang 20. Jahrhundert ist, finde ich sollte man sie wertschätzen, schliesslich sind das auch schon wieder 100 Jahre her.
Gruss Marcel

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