Baubeginn "Fleur de Lys"

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#151

Beitrag von hatta » 16.10.2017, 16:48

Ach verdammt, das ist aber ärgerlich :(

wie wärs mit: rund ausfräßen und einen hellen Ring einlegen?
Wertet dann optisch auf und du kannst sagen dass es ein feature ist :)
Gruß
Harald

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#152

Beitrag von AsturHero » 16.10.2017, 16:51

Furnier kann ich wahrscheinlich vergessen...hab gerade Tests gemacht mittels einen Sandsack und Pressbeilage....ich bekomm nicht genügend Druck auf alle Rundungen...

ich hab ja 3 RUndungen in verschiedenen Richtungen...
einmal die Wölbung von der Kopfplatte zum Griffbrett
einmal jeweisl die Rundung zur Aussenkante an den 2 Bögen, wo ich mir ja den Fräsfehler eingehandelt habe...

die RUndung zum Griffbrett würde mittels der Sandsack.Methode funktionieren, aber die äussere Rundung zur feinen Spitze kann ich nicht genügend Druck aufbauen...

kleinflächig mit zB Sekundenkleber wäre auch kein Problem....aber wenn ich den Sandsack oder ähnliches zum beschweren und anpresse nutze, dann hab ich keine optische Kontrolle, ob das Furnier vollflächig inkl. der Rundungen aufgepresst wird :(

so eine Art MAske, bzw. eine Art Teleblech aus FUrnier wie du vorgeschlagen hast, hab ich auch ausprobiert...sieht auch nicht wirklich toll aus.....
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#153

Beitrag von AsturHero » 16.10.2017, 16:57

hatta hat geschrieben:
16.10.2017, 16:48
Ach verdammt, das ist aber ärgerlich :(

wie wärs mit: rund ausfräßen und einen hellen Ring einlegen?
Wertet dann optisch auf und du kannst sagen dass es ein feature ist :)
wenn die Bohrungen alle in einer Flucht liegen würde, dann würde das bestimmt toll aussehen, aber mit meiner Billig-Bohrständer hab ich ja alle 4 Bohrungen nicht exakt auf einer Linie :(

denke fast, das spachteln und oben schwarz lackieren wäre die beste Möglichkeit...oder größere Unterlegscheiben/KArrosseriescheiben, die ich schwarz lackiere und statt der originalen verwende....

Tante edith sagt: größere Unterlegscheiben sind Kagge, weil die eine Scheibe für die G Saite halb in der Luft schweben würde wegen der Rundung...
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#154

Beitrag von kehrdesign » 16.10.2017, 18:03

Stört die eventuelle Farbabweichung und Sichtbarkeit der Kittstellen tatsächlich auch trotz U-Scheiben und Klarlack bzw. Öl noch derart erheblich? :? (think)

Tipp zum Anpressen des Furniers:
In einem derartigen Fall bringt ein Sandsack tatsächlich nicht genügend Druck auf die problematischen Stellen. Eine ebene Pressbeilage, an die der Übergangsradius zum Sattel eingearbeitet ist, würde alleine auch nicht genügen, da es mit Sicherheit noch Hohlräume gäbe. Legt man aber eine dicke textile Platte (z.B. 3 ... 5 mm Filz) zwischen das aufgebrachte Furnier und die Pressbeilage, kann man erheblichen Druck (beispielweise mittels Schraubzwingen) ausüben, so dass der Filz vorhandene Unebenheiten ausgleichen und das Furnier vollflächig andrücken kann. Man muss natürlich in solch einem Fall darauf achten, dass die Beilage nicht seitlich verutscht und dadurch den Radius zum Sattel nicht mehr richtig andrückt.

AsturHero hat geschrieben:
16.10.2017, 16:57
...
Tante edith sagt: größere Unterlegscheiben sind Kagge, weil die eine Scheibe für die G Saite halb in der Luft schweben würde wegen der Rundung ...
Man könnte aber für die Scheiben eine kleine Senkung herstellen, was allerdings angesichts der Schwierigkeiten schon beim Bohren nicht ganz so trivial ist. Eine Verdübelung der Mechanikbohrungen wäre unbedingt nötig, um einen entsprechenden Senker/Forstner exakt zentrieren zu können.

AsturHero hat geschrieben:
16.10.2017, 16:57
... aber mit meiner Billig-Bohrständer hab ich ja alle 4 Bohrungen nicht exakt auf einer Linie ...
Da könnten Bohrschablonen hilfreich sein. Beispielsweise STB-Bohrungen kommen auch durch einen richtig guten Bohrständer alleine nicht in eine saubere Linie.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#155

Beitrag von AsturHero » 16.10.2017, 18:15

kehrdesign hat geschrieben:
16.10.2017, 18:03

Man könnte aber für die Scheiben eine kleine Senkung herstellen, was allerdings angesichts der Schwierigkeiten schon beim Bohren nicht ganz so trivial ist. Eine Verdübelung der Mechanikbohrungen wäre unbedingt nötig, um einen entsprechenden Senker/Forstner exakt zentrieren zu können.
Mir ist es halt schon peinlich, bzw. ich bekomm graue Haare, das ich eben bei so etwas "trivialem" wie 14mm Bohrungen machen schon derart katastrophal versagt habe......

ich hatte vorher eine Testbohrung in Kiefer gemacht und da ging alles gut....vielleicht hätte ich es am gleichen Holz (Black Korina) vorher testen sollen.....Korina scheint sehr spröde zu sein und in groben Fasern ausreissen zu wollen.....

beim Fräsen mit der Oberfräse hatte ich keinerlei AUsreisser oder sonstiges beim Korina ......
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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#156

Beitrag von AsturHero » 16.10.2017, 18:19

zumindest weiss ich, das ich für derart dicke Bohrungen beim näcchsten BAss/Projet mir auch für Bohrungen Schablonen anfertige...zumindest lern ich durch euch aus meinen Fehlern ;)

Hier mal mit Furnierauflagen:

so ganz überzeugt mich das optisch auch nicht...
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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#157

Beitrag von bea » 16.10.2017, 19:04

Viel was anderes bleibt ja nicht mehr.

Wenn ich es so konkret vor mir sehe, wäre eine komplett zweifarbig gestaltete Kopfplatte Wahl. Den geraden Rand zu den Griffen hin würde ich tendentiell komplett dunkel gestalten

Vielleicht sogar den linken Teil der Schweifung ganz zum anderen Rand durchziehen und nur wenig helles Material links davon übrig lassen. Das ganze sollte aber auf jeden Fall auch gemeinsam mit dem Korpus stimmig aussehen.
LG

Beate

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#158

Beitrag von AsturHero » 17.10.2017, 07:53

hmm..so in der Art könnte das glaub ich auch was werden:
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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#159

Beitrag von bea » 17.10.2017, 10:08

Ja. Ist das Holz denn jetzt eher hell oder eher dunkel?
LG

Beate

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#160

Beitrag von AsturHero » 17.10.2017, 13:26

Tja das ist bei black korina so ne Sache ich bezeichne es mal nach dem ölen als sehr bernsteinfarben mit schwarzen Adern oder die umrundungen der Mechaniker in schwarz und das logo später in elfenbeinweiss bin auf der Arbeit da kann ich nicht photoshoppen
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#161

Beitrag von AsturHero » 17.10.2017, 18:55

Hier mal im Vergleich an einem Stück Abfallholz vom HAls:
links ohne Öl, fast weiss, rechts mit Öl erheblich dunkler
PS: gestern beim testen mit dem Furnier hab ich eine einfache und günstige Methode gefunden, um Bundschlitze vom Schleifstaub und sonstigem Mist frei zu bekommen:
einfach ein rechtwinkliges, bzw. gerades Stück Furnier mit einer Stärke von 0,6mm immer schön durch den Bundschlitz führen...da kommt der ganze Mist schnell raus :D
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#162

Beitrag von AsturHero » 30.10.2017, 17:24

Sidedots-Basteltag

so, habe nun das Mechanik-Bohrlochtrauma überwunden und nun geht es wieder weiter ;)

Erst einmal aus 4mm Messingrohr kleine Stückchen gesägt und dann mit Fimo Bastelknete gefüllt
Nach ca. 30min bei 130 Grad backen, kamen dann diese süßen DInger aus dem BAckofen:
Anschließend die Bphrlöcher angezeichnet und angekörnt


Dann gebohrt, natürlich ist ein Bohrloch aus dem Ruder gelaufen, aber das bringt mich nicht mehr aus der Ruhe..irgendwann lern ich es saubere Bohrlöcher zu machen und vielleicht bringt mir der Weihnachtsmann eine Tischbohrmaschine :D
Dann die Dots mit Sekundenkleber verleimt..die Dinger sind so klein, dass ich beim einsetzen eine kleine Zange benutzt habe, weil mit bloßen Finger die sonst sich verkanten beim einsetzen
Hier mal nur mal angeschliffen und mit Alkohol befeuchtet, der Endschliff kommt, wenn ich eh die Bundstäbchen bündig schleifen muss in einem Arbeitsgang
Mal schauen was ich morgen mach ;)
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#163

Beitrag von AsturHero » 31.10.2017, 20:30

Ich und mein HAls.........Neverending Story...lol
oder
beim nächsten Hals wird's einfacher....

nächste Grübelei:
bin mir nicht sicher ob ich die Tangs am Griffbrettende sichtbar lasse oder nicht. (Schleifstaub hab ich vorsichtshalber aufgehoben)
stehen lassen wird wahrscheinlich einfacher sein...aber hübscher ist natürlich abnibbeln und die Schlitze mit Sekundenkleber und Schleifstaub füllen und verputzen...
ABER:
1. hab ich keinen TAngnibbler (ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer für so ein Teil)
2. hab ich hier nur 12x 13cm Bünde, hab also nicht viel Restmaterial nach 24 Bunden, wo ich vorher viel üben kann, ohne neuen Bunddraht bestellen zu müssen

An Werkzeug habe ich : Dremel mit dünner Trennscheiben, div. Feilen, Schleifpapier

um die Tangs zu kappen an den ENden, erst mal Quer zum Tang dremeln und dann längs, oder erst längs und dann Quer zum Bunddraht??

Ich hab (noch) keine Bundzange, die bündig abzwicken kann, nur normale Kneifzangen und Seitenschneider....habe keine Schleifmaschine um zB eine Kneifzange bündig zu schleifen a la Bundzange

soll ich trotzdem mit normaler Kneifzange so nah wies geht abzwacken (wenn ja, was ist die beste Richtung von links nach rechts abzwacken oder von unten nach oben zwacken??

Kann man auch mit dem Dremel relativ bündig abschneiden??

oder alles falsch?
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#164

Beitrag von bea » 31.10.2017, 20:49

Solange Du keine juckende Neurodermitis am Hals hast ...

Man kann die überstehenden Grate der Tangs auch mit einer (möglichst feinen) Flachfeile glätten und natürlich erst im Anschluss daran den Feinschliff des Halses vornehmen.
LG

Beate

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#165

Beitrag von kehrdesign » 31.10.2017, 21:01

AsturHero hat geschrieben:
31.10.2017, 20:30
... Ich hab (noch) keine Bundzange, die bündig abzwicken kann, nur normale Kneifzangen und Seitenschneider....habe keine Schleifmaschine um zB eine Kneifzange bündig zu schleifen a la Bundzange ...
Das wird auch nicht funktionieren, auch nicht nass; die üblichen Kneifzangen und Seitenschneider sind zu weich und brauchen den stumpfen Schneidenwinkel. Nachdem ich Seitenschneider für etliche Euros ruiniert hatte, habe ich mir einen Gleisschneider für Edelstahl gekauft und gute Erfahrungen gemacht.

Gurgel mal nach "XURON Gleisschneider" für Edelstahl/Märklin. Die gab's vor Jahresfrist auch schon mal günstiger als hier.
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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#166

Beitrag von thoto » 01.11.2017, 12:09

Also die Sache mit den ausgelaufenden Bohrungen der Sidedots passieren mir auch mit der Standbohrmaschine...habe bis jetzt keine Idee, weshalb.

Und bezgl. der nicht sichtbaren Tangs: Ich habe die mit einer Feile entfernt. Hier habe ich das in Bildern festgehalten: http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic. ... 731#p82731

Das geht schneller, als man denkt, wenn denn die Feile was taugt! ;)
Thoto
Aktuelles Projekt: viewtopic.php?p=116032

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#167

Beitrag von hatta » 01.11.2017, 12:37

kehrdesign hat geschrieben:
31.10.2017, 21:01
AsturHero hat geschrieben:
31.10.2017, 20:30
... Ich hab (noch) keine Bundzange, die bündig abzwicken kann, nur normale Kneifzangen und Seitenschneider....habe keine Schleifmaschine um zB eine Kneifzange bündig zu schleifen a la Bundzange ...
Das wird auch nicht funktionieren, auch nicht nass; die üblichen Kneifzangen und Seitenschneider sind zu weich und brauchen den stumpfen Schneidenwinkel. Nachdem ich Seitenschneider für etliche Euros ruiniert hatte, habe ich mir einen Gleisschneider für Edelstahl gekauft und gute Erfahrungen gemacht.

Gurgel mal nach "XURON Gleisschneider" für Edelstahl/Märklin. Die gab's vor Jahresfrist auch schon mal günstiger als hier.
Ich muss da jetzt wiedersprechen!
Der xuron gleisschneider für edelstahl hat nichtmal ein einziges griffbrett überlebt und war sehr schnell im arxx...
Ich hab dann eine beisszange von knippex gekauft und vorne im nasschleifverfahren auf der tormek flach geschliffen. Die zange hält seitdem ohne zu mucken. Hab mehrere hälse damit bundiert bzw. Neu bundiert (in edelstahl).

Ich nehm nix anderes mehr!
Gruß
Harald

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#168

Beitrag von kehrdesign » 01.11.2017, 12:54

hatta hat geschrieben:
01.11.2017, 12:37
...
Ich muss da jetzt wiedersprechen!
Der xuron gleisschneider für edelstahl hat nichtmal ein einziges griffbrett überlebt und war sehr schnell im arxx...
...
Da hast Du sicherlich 'n Montags-Exemplar erwischt.
Ich habe mit dem Xuron für mittlerweile mindestens 7 Gitarren/Bässe (drei davon in Edelstahl) die Bünde gekappt. Und die Schneide zeigt bisher nicht die kleinste Verschleißspur. Eine derartige Qualitätsstreuung kann ich mir allerdings nicht erklären, zumal ja solche Härte-Arbeitsgänge zeitgemäß programmgesteuert sein sollten und zu hohes Anlassen eher unwahrscheinlich ist.
Auch wenn sich die üblichen Edelstahllegierungen in Ihrer Festigkeit teils gewaltig unterscheiden, ist der Härteunterschied gar nicht so groß, so dass sich hattas Gleisschneider aus meiner Sicht durchaus als ein Gewährleistungsfall darstellt.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#169

Beitrag von Kellermann » 01.11.2017, 13:16

Nimm den Dremel mir der dünnen Trennscheibe, geht sehr gut, den Tang nicht bis ganz runter auf den Bund wegschleifen, wirklich planfeilen dann mit einer flachen, kleinen Schlüsselfeile. Ich habe einen Billig-Dremel mit Steckern für das Niedervolt-Netzteil: Stecker so einstecken, dass der Schleifstaub von Dir wegfliegt und nicht ins Auge.... 8) .


Viele Grüße
Kellerman

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#170

Beitrag von Yaman » 01.11.2017, 13:20

Kellermann hat geschrieben:
01.11.2017, 13:16
Nimm den Dremel mir der dünnen Trennscheibe, geht sehr gut, den Tang nicht bis ganz runter auf den Bund wegschleifen, wirklich planfeilen dann mit einer flachen, kleinen Schlüsselfeile.
Ich habe es bei Edelstahl-Bundstäbchen letztendlich auch so gemacht. Vorher habe ich versucht, mit der Trennscheibe alleine ohne Feile auszukommen, aber so genau habe ich es nicht hinbekommen.

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#171

Beitrag von AsturHero » 01.11.2017, 13:39

Lieben Dank euch allen :)
Morgen ist der Feiertag vorbei, dann kann ich es mit Dremel und Feile ausprobieren.
Sollte es nicht so klappen, haben wir hier im Ort einen Eisenbahnmodellbauladen, der auch so einen Gleisschneider hat und ich ihn dann besorgen kann.

Nochmals zur Vorgehensweise zum verschließen der Schlitze:
bisschen Sekundenkleber in den Spalt
dann mittels Zahnstocher oder ähnlich feinem Ding den Schleifstaub reinpfrimeln
zum Schluss nochmals etwas Sekundenkleber
wenns trocken ist planschleifen

RIchtig oder?
lg Antonio

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#172

Beitrag von Yaman » 01.11.2017, 14:08

AsturHero hat geschrieben:
01.11.2017, 13:39
Nochmals zur Vorgehensweise zum verschließen der Schlitze:
bisschen Sekundenkleber in den Spalt
dann mittels Zahnstocher oder ähnlich feinem Ding den Schleifstaub reinpfrimeln
zum Schluss nochmals etwas Sekundenkleber
wenns trocken ist planschleifen
Ich fülle die Schlitze mit Schleifstaub und nehme dann sehr dünnflüssigen Sekundenkleber, der tief in den Schleifstaub eindringt.

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#173

Beitrag von Arsen » 01.11.2017, 16:02

Ich mache das auch so wie Yaman.
Zusätzlich versuche ich noch diesen "Brei" mit z.B. einer alten Kreditkarte in den Schlitz zu drücken, damit es weniger Lücken gibt.
Dabei musst du aber schnell sein - durch die riesiege Oberfläche des Holzstaubs härtet der Kleber wirklich in Sekunden aus.
Gruß, Arsen

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#174

Beitrag von MiLe » 01.11.2017, 17:49

Wäre es nicht besser machbar mit der Methode, mit der man auch zu tiefe Sattelkerben auffüllt oder Macken in Surfboard-Finnen repariert:
Feinen Schleifstaub lose in den Schlitz füllen und dann erst dünnflüssigen Sekundenkleber drauf?
Die Verarbeitungszeit bei angemischtem Brei schätze ich auch als grenzwertig niedrig ein (think)
Alternativ Brei aus Staub und Epoxi.
Beste Grüße

Michael

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Re: Baubeginn "Fleur de Lys"

#175

Beitrag von Arsen » 01.11.2017, 19:18

Ja, so haben wir das ja beschrieben: Den Staub in den Schlitz füllen (idealerweise "drücken") und dann erst den Kleber drauf, wegen der kurzen Reaktionszeit.
Ich versuche dann immer noch den schnell abbindenden Brei weiter in den Schlitz zu drücken, weil sich das Gemisch besser komprimieren lässt als nur der Staub. Dafür bleibt allerdings nur kurz Zeit.
Gruß, Arsen

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