#2: "Ribbeck" - Planung 5-String Multiscale Bass

Themen zum Bau von E-Bässen

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bea
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Re: #2: "Ribbeck" - Planung 5-String Multiscale Bass

#26

Beitrag von bea » 14.07.2016, 00:09

Titan-Jan hat geschrieben:Ich denke, das Risiko, dass man später eventuellen Murks sieht, ist bei den strahlenförmigen Streifen größer.
Seit wann scheust Du das Risiko? Ich erinner mich noch gut, was Du damals zu dem Wettbewerb beigetragen hattest...

Ohne jetzt genau im Kopf zu haben, was der Hiasl damals genau gemacht hatte...
Die müssen ja nicht nur von der Dicke, sondern auch vom Winkel her exakt gleich und symmetrisch sein, sonst sieht man das bestimmt sofort.
Mit einer geeigneten Beilage für die Kreissäge sollte doch ein passender Schrägschnitt möglich sein. Zwischen zwei parallelen Kanten ergibt sich zwangsläufig Winkelgleichheit. Und für die Dicke kann man sich Redundanz einbauen, z.B. Überlänge. Die Streifen werden dann ggf etwas verschoben, so daß es passt und erst nach dem Verleimen abgelängt. Beim Schleifen bzw Hobeln der Sägeflächen wird man wohl ein wenig aufpassen müssen...

Aber machbar isses. Du hattest Doch auf dem ersten Forentreffen den Comet selbst in den Händen... ist Dir diesbezüglich ein Fehler aufgefallen?
Aber vlt stelle ich es mir auch wieder nur komplizierter vor, als es ist...
Wo ein Wille ist, ist meistens auch ein Weg. Und meistens reicht es, ihn langsam, vorsichtig und sorgsam zu begehen - so wie auch Du damals mit Deiner mutigen Konstruktion oder ich, als ich mich in grauer Vorzeit praktisch ohne Vorkenntnisse an meine Archtop getraut hatte.
LG

Beate

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Titan-Jan
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Re: #2: "Ribbeck" - Planung 5-String Multiscale Bass

#27

Beitrag von Titan-Jan » 14.07.2016, 08:55

bea hat geschrieben: Seit wann scheust Du das Risiko? Ich erinner mich noch gut, was Du damals zu dem Wettbewerb beigetragen hattest...
Man wird älter... :badgrin: :roll: ;)
Ne hast Recht, "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht" und so...!
Also nur weiter so Zappl! (clap3)

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Re: #2: "Ribbeck" - Planung 5-String Multiscale Bass

#28

Beitrag von zappl » 14.07.2016, 23:34

Hey Leute, mir ist schon bewusst, dass solch eine Halskonstruktion einen (übertrieben?) hohen Aufwand bedeutet und für den Ungeübten mit Risiken verbunden ist. Aber erstens finde ich mehrstreifige Hälse sexy, zweitens sollen sie den tollen Effekt haben den Hals steifer zu machen und drittens, wie ihr schon erkannt habt, suche ich die Herausforderung. ;)

Ich werde Bea's Vorschlag Kreissäge und Schrägschnitt folgen. Wie kam ich eigentlich auf die bekloppte Idee mir dazu noch extra eine winkelverstellbare Fräslade zu bauen? :roll: Die Sägeflächen werde ich mit dem Hobel abrichten.

Offtopic: Ich habe gestern zum ersten mal (m)eine (Einhand)Hobelklinge geschärft. Danach konnte ich diese tatsächlich als Rasiermesser verwenden und ich denke mit einer Schärfhilfe sollte da noch Luft nach oben sein. An einer improvisierten Hobellade habe ich es geschafft die Seitenfläche eines Halsrestes viel einfacher als gedacht abzurichten (plan und im rechten Winkel).

Kurzum: Ich traue mir das zu. :lol:
ihminen hat geschrieben:Bezüglich Stabilität gegenüber Temperatur- und Witterungseinflüssen: Juha Ruokangas dreht bei seinen dreistreifigen Hälsen den mittleren Streifen um 180° - also Kopfplattenseite nach Halsfußseite.
Den mittleren Streifen um 180° so gedreht, dass die Oberseite zur Unterseite wird oder gleich bleibt? An der Frage erkennt man wohl unschwer, dass ich noch keinerlei Ahnung davon habe wie man einen Hals eigentlich korrekt sperrt bzw. laminiert. :lol: Da muss ich nochmal Rechereche betreiben.
Gruß, Sebastian
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Re: #2: "Ribbeck" - Planung 5-String Multiscale Bass

#29

Beitrag von kehrdesign » 15.07.2016, 10:20

Warum den mittleren Streifen aus Materialspannungs-Gründen drehen? Der liegt doch in der neutralen Zone und hat damit auf die (Quer-)Stabilität kaum Einfluss.

Seit längerem wende ich einen der äußeren Streifen (Hälften bei 2-Teilern) so, dass sich sich stirnseitig ein symmetrisches Bild bei der Ausrichtung der J-Ringe ergibt, also durch 180°-Drehung um die senkrechte Achse (bei Sicht von oben auf die GB-Seite). Selbst Einteiler trenne ich bewusst mittig auf und verleime sie auf die beschriebene Weise wieder. Nur so können sich wuchsbedingte Materialspannungen gegenseitig aufheben und man kann auch Holz mit eigenwilligen, meist attraktiven Verwachsungen verwenden.
Für korrekten Verlauf in der Höhe sorgt ja der TR.
Man weiß nicht recht, ob aus Dummheit, Platzmangel oder Schlamperei ein Unikat der Gitarrenwelt überhört wurde.
(aus Allan Holdsworth's Nachruf von Michael Rüsenberg)

http://guitars.kehrdesign.de/

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Re: #2: "Ribbeck" - Planung 5-String Multiscale Bass

#30

Beitrag von ihminen » 16.07.2016, 13:45

Ich hab das auch schon anders gesehen, jedenfalls ist das hier die Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=9BlQZiR3jKw, etwa bei 0:50.

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