SG-Bass mit Framus-Hals

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bea
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SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 10.11.2011, 03:05

Wer auch noch im Nachbarforum aktiv ist, hat vielleicht mitbekommen, dass ich vor einigen Wochen zwei alte Framus-Hälse ersteigert hatte:
Einer der beiden ist aus Schichtholz. Er besitzt eine sehr schön Gibson-artige Kopfplatte und hat eine Mensur von 76,3 cm. Diesen Hals habe ich vorhin gereinigt, geschliffen und die Bünde poliert (das Holz auch). Auch wenn er noch komplett unbehandelt ist, sieht er jetzt schon sehr schön aus. Vor allem: er fühlt sich noch viel besser an.

Dieser Hals verlangt geradezu nach einer Gibson-Replik. Auch wenn ich ein wenig zwischen RD-Form, LP-Junior-DC und SG-Form schwanke, sagt mein Bauch "SG". Jetzt, wo ich das Holz gesehen habe, doch nicht golden lackiert, sondern mit sichtbarem Holz, vielleicht in einem "Blond" wie in einer antiken LesPaul. Als Korpus eine SG Supreme mit den Abmessungen eines 60er-Jahre-EB3-Korpus - der Hals scheint mir den Aufwand für eine AA-Decke aus Ahorn wert zu sein. Darunter vielleicht eine 3-4 mm dicke Lage Machiche, und als Korpus - mhmm wenns einheimisch sein soll, vielleicht Erle?
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von potomac » 10.11.2011, 12:45

Da bin ich aber mal gespannt! EB-0- oder SG-Form ist sicher die richtige Wahl, viel Erfolg. Da ich ja auch zwei Hälse aus diesem Fundus ersteigert habe, werden wir in den nächsten Monaten sicher viel Spaß mit unseren Projekten haben. Ich werde allerdings erst im neuen Jahr damit beginnen, die Juniorcaster geht vor.
Gruß
Wolfgang

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 10.11.2011, 14:40

Hallo Wolfgang,

konkret wird es auch bei mir sicherlich erst im kommenden Jahr weitergehen. Gerade bei den EB-3s sind ja einige Dinge zu klären, besonders, wenn das Instrument richtig gut werden soll. Und wesentliche Teile der Hardware sind nicht so einfach zu bekommen und schon gar nicht in der notwendigen Qualität - Brücke und Tonabnehmer können praktisch nur impeortiert werden. Bei den Sidewindern läuft ohne Modifikation überhaupt nichts. Die Brücke hat Probleme mit der Bundreinheit, weil sich die Saitenhalterung zu nah an den Stegreiterchen befindet, und wegen des schmalen Halses ist auf jeden Fall eine Gibson-kompatible Brücke erforderlich.
LG

Beate

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von potomac » 10.11.2011, 16:35

Och, ...ich bin da nicht so detailverliebt, im Gegenteil, die Form sollte dem Original entsprechen, der Rest kann bei mir gerne experimentell sein. Es würde mich nicht reizen eine 1:1 Kopie anzufertigen, wobei ich immer wieder den Hut ziehe, wenn dies anderen Kollegen/Kolleginnen gelingt oder diese sogar das Original übertreffen. Wenn mir klar ist, dass das Original Schwächen hat, dann sollte man diese nicht kopieren sondern korrigieren. Von daher könnte ich mir bei einer EB/SG-Kopie durchaus eine Lösung aus Einzelbrücken vorstellen und den Halswinkel weg lassen. Bei diesem Stringspacing ist die Auswahl an Brücken von der Stange allerdings nicht allzu groß. :(
Gruß
Wolfgang

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 10.11.2011, 23:46

potomac hat geschrieben: Es würde mich nicht reizen eine 1:1 Kopie anzufertigen,
Das reizt mich auch nicht.
Wenn mir klar ist, dass das Original Schwächen hat, dann sollte man diese nicht kopieren sondern korrigieren. Von daher könnte ich mir bei einer EB/SG-Kopie durchaus eine Lösung aus Einzelbrücken vorstellen und den Halswinkel weg lassen. Bei diesem Stringspacing ist die Auswahl an Brücken von der Stange allerdings nicht allzu groß. :(

Eben. Und die, die sich einstellen lassen, kommen sogar mit dem Halswinkel klar (Schaller 3d). Dann gibt es wohl noch eine BadAss-Brücke, die beiden Supertones von Hipshot und sogar eine "authentische" 3-Point-Brücke. Über die Saitenführung muss ich nochmal nachdenken - Gibson hat im RD-Artist die 3-Punkt-Brücke mit einer Saitenführung durch den Korpus kombiniert. Technisch ginge das wohl mit den beiden Hipshots auch. Noch habe ich nicht eruiert, wie sich das klanglich auswirkt - aber die Idee finde ich spannend.

Das PU-Problem empfinde ich als viel gravierender:

Auf der einen Seite möchte ich den Ton des Mudbuckers, aber eben mit mehr "Leben" (Höhen). Stegseitig bin ich ja gerade am basteln.

Den Gibson-Sidewinder gibt es gebraucht nur zu Preisen, die Museal-Verrückte zu zahlen bereit sind. Diesen PU würde ich z.B. auf 10-15 k abwickeln (lassen) - dann bekommt er unter Beibehaltung des Grundcharakters deutlich mehr Leben.

Den PU aus dem aktuellen SG-Bass gibt es nicht einzeln, und das ist wohl auch ganz gut so - es ist ein Fake-Sidewinder. Unter der Haube befinden sich zwei Spulen eines Mini-Humbuckers getrennt durch einen Alu-Spacer, in den die vier Pseudo-Polschrauben eingesetzt sind.

Der Epiphone-Sidewinder taugt nicht viel, ist gebraucht nur schwer erhältlich, kann und muss modifiziert werden. Da weiß ich ja, was zu tun ist (mehr Eisen zwischen die beiden Spulen)

Es gibt ein Pendant von ARTEC, das eng verwandt mit dem Epi ist (gleiche Plattform). Unterschiede: breiters String-Spacing, 4 Keramikmagnete, hochohmige Wicklung. die müsste abgewickelt werden. Genau wie beim Epi benötigt er mehr Eisen um die Polschrauben.

Der DiMarzio Model one ist hierzulande schwer erhältlich. Ob er optisch ins Design passt, weiß ich noch nicht. Klanglich habe ich auch noch keinen Begriff.

Dann gibt es noch den Sidewinder von Curtis Novak. Auch der muss importiert werden und wird damit sehr teuer.

Die Sidewinder gibt es nur in Nickel. Momentan denke ich allerdings über goldene Hardware nach, und die Tonabnehmer sollten sich farblich nicht unterscheiden. Mhmm...

Also: es gibt noch einiges zu überlegen. Zum Glück besitze ich ja einen EB-3, an dem ich so einiges austesten kann.
LG

Beate

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von clonewood » 11.11.2011, 06:37

Den PU aus dem aktuellen SG-Bass gibt es nicht einzeln, und das ist wohl auch ganz gut so - es ist ein Fake-Sidewinder. Unter der Haube befinden sich zwei Spulen eines Mini-Humbuckers getrennt durch einen Alu-Spacer, in den die vier Pseudo-Polschrauben eingesetzt sind.
das klingt ja fast nach meinen fraglichen PU...

http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic. ... 2938&hilit

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 11.11.2011, 14:16

Sieht fast so aus. Vor kurzem erst bin ich bewusst über einen Beitrag von David Schwab in seinem Forum gestolpert, in dem er den PU kommentierte. Ich hab das mit Deinem Bild nicht mehr zusammengebracht.

Sooo schlecht klingt er übrigens nicht, besonders in Gibson's LP Junior DC - Bass.

Im direkten Vergleich um Welten besser als der unmodifizierte China-Sidewinder von Epiphone.
Aber es wird doch einiges an Potential verschenkt. Es wäre doch wohl kein Problem gewesen, die beiden Spulen un 90 Grad aufeinender zu gedreht gegen einen Stahl-Balken zu montieren und dann von oben echte Polschrauben einzusetzen.

Weil die beiden Exemplare, die ich gehört habe, in den Höhen etwas empfindlicher zu sein schien als mein Sidewinder nach der Modifikation, gefiel er mir im direkten Vergleich sogar noch ein klein wenig besser (ok, kann täuschen, er gibt einen etwas höheren Pegel ab, und die Halfrounds auf meinem EB-3 sind auch dunkler als die Roundwounds auf dem Bass im Laden). Wenn jedoch "Vintage-Mudbucker" gefragt ist, z.B. wenn ich mich an alten Cream-Titeln versuche, spielt der Sidewinder tatsächlich weitgehend authentisch, wenn er das soll.


Also dann mal Gratulation zu einem Original-Gibson Pickup.
LG

Beate

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 18.12.2011, 15:50

potomac hat geschrieben:Da bin ich aber mal gespannt! EB-0- oder SG-Form ist sicher die richtige Wahl, ....
... wird es aber nicht werden. Alea iacta sunt.
LG

Beate

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von Otz » 18.12.2011, 16:51

est, nicht sunt.

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 18.12.2011, 17:08

Man kann auch mit mehreren rumschmeissen. Ok, dann fehlt ein e.
Hatte über die Jahre vergessen, dass Würfel den Römern weiblich waren und das für Neutrum Plural gehalten.
LG

Beate

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 05.06.2013, 14:45

Ich konnte es nicht lassen. Gerade habe ich wieder einen Framus-Hals für den J-375 bestellt.

Von der Form her dachte ich eher an einen SG-Bass, vielleicht aber auch die Junior DC-Form.
Farblich bin ich noch hin- und hergerissen zwischen Gold (SG), Weiß, oder doch der Maserbirne/Nußbaum-Kombination, die ja eigentlich für den Nashville-Hals geplant ist. Wenn ich eine Lösung für einen vergoldeten Mudbucker hätte, könnt es auch grün mit goldener Hardware werden *g* Oder ich wage mich doch daran, violett zusammenzumixen.

Bild

Hat man eigentlich eine Chance, sowas mit Lack und oder Beize hinzubekommen, besonders auf dem rötlichen Birnenholz?

(nach nochmaligem drüberschauen: das passt *viel* besser zur Sharkfin-Form....)
LG

Beate

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 09.06.2013, 23:44

Am Donnerstag trudelte ein weiterer Framus-Hals mit Gibson-artiger Kopflatte ein. Der musste erstmal unter die Dusche, so schmutzig war er. Kurzer Check: er ist gerade. Gut. Das Vulkanfiber-Dekor löst sich ab. Weniger gut; ich werde es wohl komplett entfernen und neu aufkleben müssen.

Die Form soll eine 60er EB-3-Form werden. Dieser Korpus ist deutlich leichter als die 70er-Version. Vorbilder für beide Varianten habe ich im Haus; ich muss die Forum nur abzeichnen.

In den späten 60ern hatte GIbson dem Bass einen sehr schönen glatten Hals-Korpus-Übergang spendiert. Am liebsten würde ich das bei diesem Hals ebenfalls realisieren. Ohne ziemlich tiefe Eingriffe in den Hals wird das schwer werden. Weil ich den Hals gerne einleimen und dazu auch die Leimfläche vergrößern würde, denke ich noch über eine praktikable Möglichkeit nach.

Der Korpus wird zweiteilig Erle. Das Holz habe ich bei Karlheinz auf dem Treffen gekauft. Es hat jetzt erstmal Zeit, sich zu akklimatisieren.
Farblich favorisiere ich diesmal eine deckend goldene Lackierung ähnlich diesem Projekt - aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen:

Bild

Tonabnehmer werden wohl ein Mini-Humbucker ähnlich dem, den ich mir für den weißen EB-3 habe anfertigen lassen und der ARTEC-Sidewinder. Den muss ich aber noch erheblich umbauen, damit er verwendbar wird.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 18.06.2013, 23:38

So, und weils so schön ist, mal ein Bild der Ausgangmaterialien:
2 Hälften Erle. Aus jedem Brocken kann bei geschickter Schnittführung ein dreiteiliger Korpus werden. Bei dem größeren der beiden könnte das sogar für einen naturbelassenen Korpus reichen, falls man die "Fehler" an die richtige Stelle bekommt.

Der Hals war inzwischen unter der Dusche; jetzt ist der Sand weg. Wie oben schon geschrieben, sieht man den Wasserschaden noch deutlicher als bei dem gleichartigen Hals des RD. Das Furnier der Kopfplatte hat sich nur recht wenig abgelöst; näheren Untersuchung zeigt, dass ich mir einen Gefallen damit tue, wenn ich es einfach wieder anleime.

Das Bild zeigt die Teile zusammen mit dem Vorbild - meinem EB-3. Der Framus-Hals befindet sich in korrekter Entfernung zum Steg des Epi. Man sieht zweierlei:
a) es besteht noch Bedarf an Feintuning der Proportionen.
b) Kofplastigkeit wird wohl kein Thema werden.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von Poldi » 19.06.2013, 05:35

Dann hau mal rein...
Die Erle kannst Du ja auch prima Violett beizen.

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 11.08.2013, 02:05

Getan hat sich fast nicchts - ich muss mich zusammennehmen und mir die nötige Zeit geben...

aber ich konnte es nicht lassen, schon mal die Silhouette des Epi abzuzeichnen. Auf dem Papier, wo momentan nur die Umrisslinie zu sehen ist, fallen die sehr engen Cutaways so richtig ins Auge. Zumindest bei einigen Gibsons scheinen die tiefer und weiter ausgeschnitten zu sein. bei den Framus-Klonen ist das ganz offensichtlich der Fall.

Apropos Framus - ich schaue mir die Bilder von Framus Vintage näher an...
Interessant finde ich die Unterschiede im Detail: beim (teueren) S-375 befindet sich der Halsansatz in der Nähe des 18. Bundes. Beim J-375, dessen Hals ich besitze, befindet sich der Halsansatz in der Nähe des 16. Bundes. Dem entsprechend ist auch der Steg näher am Fuß des Instruments. In meinen Augen hat das überwiegend Vorteile:
- Weil der Hals bei gleicher Mensur kürzer ist und auch die Brücke näher am Fuß dürfte das Instrument besser ausgelastet sein als dar große Bruder und erst recht besser balanciert als die Gibsons und Epiphones. Daraus folgt auch, dass die Taillie sich näher am Sattel befindet - das könnte dem Komfort beim Spielen im Sitzen zugute kommen - da mag meine EB-3 nämlich nicht so besonders.

Allem Anschein nach sind bei Framus die Cutaways etwas weiter ausgeschnitten. Das sollte ich noch nachmessen; es gefällt mir jedenfalls gut.

(Je nach Auslegung der Schaltung und Qualitäüt der Tonabnehmer könnten das sehr gut klingende Instrumente sein, u.U dem echten EB-3 überlegen. Besonders über den PU mit den einstellbaren Polschrauben wüsste ich gerne mehr, außer dass er im Prinzip wie ein P90 aufgebaut ist...)
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 16.08.2013, 01:14

Eine grobe Skizze; einen exakten Plan brauche ich nicht - die Details werden nach Sicht von Hand ausgeformt (und ich habe ja den exakten Umriss 1:1 auf Papier).

Die Eckmaße vom Korpus des SG-Basses abgenommen, die Cutaways sind ähnlich wie beim J-375 etwas weiter ausgeschnitten. Die Anfasungen sind beim Epi vorne und hinten symmetrisch. Hals/Korpusübergang und Stegposition für den Hals des S-375 angepasst. Die Tonabnehmerpositionen in der Skizze stammen vom RD-Bass. Der Halstonabnehmer wird wohl noch ein Stückerl hin zum Hals wandern.
SG_Bass_00.png
SG_Bass_00.png (3.69 KiB) 8634 mal betrachtet
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 21.10.2013, 20:26

So langsam gehts voran. Mal ein erstes Bild von der Baustelle mitten im Chaos. Den Umgang mit der Bildhauerfeile muss ich noch üben.
Der Boden bleibt bis auf die Cutaways plan, bis der Hals eingesetzt werden kann. Beim rückwärtigen Shaping wollte ich mich dann eher an ergonomischen Gesichtspunkten orientieren. Auch die PU-Löcher kommen erst rein, wenn klar ist, was für Tonabnehmer verwendet werden sollen. Vielleicht benötige ich sogar gar keine Löcher, sondern baue mir flache LoZ-Tonabnehmer. Mal sehen.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 31.12.2013, 22:46

So, heute endlich auch am E-Fach weiter ausgearbeitet. Im groben ist es jetzt fertig.
Zunächst anreißen - wie immer verunglückt mir das. Danach mit dem Stecheisen ein kleine Vertiefung ausstechen und das ganze mit dem Grundhobel ausarbeiten. Anschließend noch mit der Ziehklinge und einem Hohleisen die ärgsten Fehler beseitigen.
Abeschaut habe ich das in Baranbies Video, also von dem Typ, der in seiner winzigen 1-Zimmer-Wohnung in Tokyo die tollsten Gitarren nur mit Hadwerkzeugen baut... wie der das so genau hinbekommt, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 02.02.2014, 01:33

Langsam gehts weiter. Hier die Halstasche von hinten. Das Shaping wird als fertig definiert. Es wird Zeit, dass ich den Korpus ordentlich schleife.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von Poldi » 02.02.2014, 10:34

Sieht doch schon gut aus.

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Joachim
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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von Joachim » 03.02.2014, 00:06

Ja, sieht gut aus, tolle Arbeit!
Gruss
Joachim

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 01.08.2014, 16:13

Gaaanz langsam geht es weiter. Rohbau der PU-Öffnungen. Leider gab es ein paar Ausrisse, und leider habe ich einen der drei tiefen Ausrisse am Steg-PU nicht rechtzeitig bemerkt, un das Holz retten zu können :-(
Naja, auch da gibt es Auswege, macht halt mehr Arbeit.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von bea » 02.09.2014, 23:59

Ok, der Grobschliff ist jetzt weitgehend abgeschlossen (Korn 180). Die Dellen sind draußen. Für den Korpus gehts jetzt an den Feinschliff und ans Lackieren. Mit den Tonabnehmern habe ich auch schon angefangen.
LG

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von Poldi » 03.09.2014, 05:44

Schön, und alles in Handarbeit.

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Re: SG-Bass mit Framus-Hals

Beitrag von Haddock » 03.09.2014, 06:49

Guten Morgen,

Sauber, Bea!

Gruss
Urs

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