ESERZE6 (SRC6 Clone)

Themen zum Bau von E-Bässen

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#176

Beitrag von zappl » 05.02.2018, 12:52

Alles gut, das ist ein super Gewicht.

Der Esche-Eiche Body von meinem Telekrafter bei 2.4kg. In Summe etwa 3.9kg (ohne Mudbucker aber schweren Mechaniken).

Der Erle-Body von meinem 5 Saiter lag bei 1.8kg. In Summe waren es 4.1 kg, was für einen 5-Saiter ein gutes Maß ist.

Der gechamberte Body von meiner '222' lag irgendwo bei 1.7kg. In Summe gabs eine leichte Gitarre mit 2.9kg.
Gruß, Sebastian
#1 #2 #3 #4

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#177

Beitrag von Rallinger » 05.02.2018, 16:26

Docwaggon hat geschrieben:
05.02.2018, 12:36
noch vergessen : der body wiegt jetzt ohne pickup- und halstaschen 1.7kg und kommt mir mächtig schwer vor.
Größerer Body = mehr Gewicht. Alles im grünen Bereich. Ich bin bei meinem Bass bei 1,75kg für den fertigen Body, Komplettgewicht 3,8kg. Da du eine kürzere Mensur hast, wirst du am Ende wohl um die 3,7kg landen. Für einen Vielsaiter-Bass ist das Bombe!

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#178

Beitrag von AsturHero » 05.02.2018, 18:30

des iss noch human für nen Bass :D
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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#179

Beitrag von Docwaggon » 06.02.2018, 09:23

ich habe mal den alten grossen destryte korpus aus mahagoni und esche gewogen und komme auf 2,3kg .. erschien mir leichter.

noch mal ein paar bilder zwischendurch
EDIT :

und direkt noch eine frage an die basser hier :

beim src6 von ibanez, welchen ich für die saiten, pickup und brücke als vorlage nehme steht der hals recht weit über dem body
was mich etwas irritiert ..

muss ich durch die basssaiten oder die geplanten EMG35 pickups etwas anderes als bei einer gitarre beachten?
mehr freiraum zum schwingen der dickeren saiten oder größeren abstand zu den pickups ?

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#180

Beitrag von Rallinger » 06.02.2018, 12:29

Mehr Freiraum zum Schwingen brauchen Basssaiten auf jeden Fall. Tieferer Ton = größere Amplitude. Aber das betrifft mehr die minimal mögliche Saitenlage über dem Griffbrettende, weniger die Höhe der Saiten über dem Korpus. Ein wenig mehr Luft als bei der Gitarre ist auf jeden Fall kein Fehler, für den Fall dass du mal Poppen willst (= Anreißen der hohen Saiten, so dass sie auf die Bünde schnalzen. Nicht, was ihr denkt ;-)). Ansonsten ergibt sich der Überstand des Halses über den Body hauptsächlich aus der Bauhöhe der verwendeten Brücke.

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#181

Beitrag von Docwaggon » 06.02.2018, 14:26

was wäre denn ein typischer abstand saitenunterkante zu pickup bei einem bass ?

das ganze wundert mich ja schon denn die beim src6 verwendete brücke ist eine tight end bridge und die ist nicht wirklich superhoch ..

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#182

Beitrag von bea » 06.02.2018, 15:06

Wegen der schwereren Mechaniken und des längeren Hebels wird ein Bass gerne mal kopflastig. Ein sehr leichter Korpus verschlimmert das noch.

Abstand der Saiten: am Stegtonabnehmer so 3 1/2 -- 5 mm. Am Splitcoil meines 6-Saiters. Am Halstonabnehmer einen Ticken weniger.

Das ist schon so wenig, dass es einige Spieltechniken behindert. Nicht nur das Anreißen der Saiten, sondern auch künstliche Flageolets. Aber so ein 6-Saiter ist weder für das eine wie das andere so recht zu gebrauchen. Der enge Saitenabstand und die beiden dünnen Saiten sind da ebenfalls hinderlich.

Auch die Saitenlage insgesamt muss bei den tiefen Saiten *deutlich* höher sein als bei den hohen Saiten, damit es nicht scheppert. Das ist bei diesen Instrumenten stärker ausgeprägt als bei Gitarren. Shortscales benötigen übrigens tendentiell eine etwas höhere Saitenlage als Longscales, und auch eine etwas größere Halsbiegung - geringere Saitenspannung -> größere Auslenkung.
LG

Beate

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#183

Beitrag von Yaman » 06.02.2018, 15:15

Wie Rallinger schon geschrieben hat, ergibt sich der Überstand des Halses über den Body hauptsächlich aus der Bauhöhe der verwendeten Brücke. Der Abstand Saitenunterkante zum Pickup ist unabhängig davon und wird über die Einbauhöhe des Pickups eingestellt.

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#184

Beitrag von Docwaggon » 06.02.2018, 15:24

die spielweise soll laut der videos, die ich vom vorbild gesehen habe, auch bass-spielarten mit den fingern und slappen zulassen.
von der theorie würde ich es deshalb verstehen, wenn der hals dann sehr tief in den korpus eingelassen ist und die saitenlage somit von einer hohen brücke zum "tiefen" sattel verläuft.

wenn ich die saitenlage mit gitarrensaiten vergleiche dann stehen die pickups dort ähnlich hoch wie die Soapbars bei der SRC6,
nur ab dem hals sieht es anders aus ..

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#185

Beitrag von Rallinger » 06.02.2018, 16:25

Der "richtige" Überstand bzw. Tiefe der Halstasche wurde bei meinem Build schon diskutiert. Ich habs so gemacht und es hat gut funktioniert. Schau mal rein ab Post Nr. 105: viewtopic.php?p=123700#p123700

Um deine Bedenken vielleicht zu zerstreuen: Bei Fingerstyle seh ich bei deinem Instrument überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, da ist ein enger Saitenabstand grundsätzlich von Vorteil. Slappen kann man auch auf der Gitarre (klingt geil). Ist halt eine Frage der Übung. Beim Poppen auf den hohen Saiten musst du halt erst leicht unter die Saite kommen um sie dann hochzuziehen und schnalzen zu lassen. Also praktisch zwei Bewegungen für einen Ton. Das fällt umso leichter, je weiter der Saitenabstand und je kleiner der Griffbrettradius ist - dann verheddert man sich weniger in den benachbarten Saiten. Da du als Gitarrist also wahrscheinlich nicht eh ein Slap-Monster bist, wird dir das Erlernen dieser Technik auf diesem Instrument wohl nicht gerade leichter fallen. Aber mei. Du wirst eh erstmal andere Baustellen haben. Bass spielen ist was anderes als Gitarre spielen mit dickeren Saiten.

Und der Saitenabstand zum Korpus bei deinem Vorbild bewegt sich jedenfalls in einer völlig normalen Range. Ich find eher die Saitenlage über dem Griffbrett auf dem von dir geposteten Foto sehr optimistisch bis getürkt. Ich hab jedenfalls noch nie einen Bass in der Hand gehabt, der bei einer so flachen Saitenlage nicht geschnarrt hätte. Zumindest nicht bei meinem Anschlag (ich bin nicht der zartesten Einer).

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#186

Beitrag von Docwaggon » 06.02.2018, 16:38

ich denke das ding wird auch eher mit plek gespielt wobei die starke verwandschaft zum spiel mit der gitarre ja den reiz ausmacht.
bass spielen zu lernen steht jetzt erst mal nicht auf meinem plan .. das geht alles von meiner zeit ab :-)

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#187

Beitrag von Rallinger » 06.02.2018, 16:56

Darüber könnten wir jetzt stundenlang diskutieren. Aber das hier ist ein Bauthread. Weitermachen! Wir wollen Fotos sehen! ;-)

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#188

Beitrag von AsturHero » 06.02.2018, 18:11

jo so nah an den Bünden hab ich die Saiten bei keinen meiner unzählingen Bässen wie auf dem Werbefoto ohne das es bei der ersten ernsthaften Anschlag schnarren würde ;)
lg Antonio

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Re: ESERZE6 (SRC6 Clone)

#189

Beitrag von Docwaggon » 14.02.2018, 14:54

nut für den halsstab ist fertig, diesmal mit kopierhülse und leisten.
die breitere nut an der mutter habe ich gefräst indem ich die 10mm kopierhülse entfernt und stattdessen einen 10mm fräser mit anlaufring genutzt habe
das griffbrett schiebe ich momentan noch etwas vor mir her ... es ist zwar schon weistesgehend geschliffen aber so richtig habe ich da jetzt keinen bock drauf.

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